Im Senat geht es heiß her!
Der Präsident des Political Coordination Board, Ignacio Mier Velazco, nahm kein Blatt vor den Mund. Er versicherte, dass es einen direkten Verstoß gegen unsere Souveränität darstellt, wenn es tatsächlich ausländische Agenten gäbe, die in Mexiko ohne bundesstaatliche Erlaubnis tätig wären.
Und das alles wegen des Skandals in Chihuahua. Die PAN verteidigte ihre Gouverneurin María Eugenia Campos nach der Operation, an der angeblich Gringo-Elemente beteiligt waren.
„Hier geht es nicht um politisches Bashing, es geht um Legalität“
Damit reagierte Mier auf den PAN-Chef Jorge Romero Herrera, der alles als politischen Angriff auf den Staatspräsidenten bezeichnet hatte. Aber der Senator machte deutlich: Hier gibt es kein Parteidrama, es gibt die Verfassung.
Das Gesetz ist klar: Die nationale Sicherheit ist ausschließlich Angelegenheit der Bundesexekutive. Kein Staat kann seine eigene Show abziehen und ausländischen Agenten erlauben, so zu agieren, als wäre nichts passiert.
Der Gesetzgeber stellte unbequeme Fragen: Unter welchen Voraussetzungen war dieser Eingriff erlaubt? Wer hat den Befehl gegeben? Er forderte völlige Transparenz.
„Das ist kein politisches Theater“, sagt Mier, „es entspricht den gesetzlichen Bestimmungen.“ Und er hat Recht: Wenn die Souveränität auf dem Spiel steht, zählen weder Farben noch Parteien.




