Das Meer gab zurück, was der Drogenhändler versteckte
Das Sicherheitskabinett meldete eine Entdeckung, die direkt aus einem Actionfilm zu stammen scheint: 13 Ziegelpakete und ein Bündel mit Kokain wurden 248 Seemeilen südwestlich von Huatulco, Oaxaca, treibend im Meer geborgen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Droge schwebte buchstäblich herum und wartete darauf, abgeholt zu werden.
Die Operation war eine Teamleistung zwischen dem Semar, dem SSPC und der FGR. Das war kein Zufall: Die Behörden durchkämmten das Gebiet schon seit Tagen und folgten dabei der Route, auf der die Kartelle ihre Waren von Südamerika an die mexikanischen und mittelamerikanischen Küsten transportieren.
„Als Ergebnis der Überwachungsarbeiten auf See wurden 13 ziegelartige Pakete und ein Paket mit einer Substanz mit kokainähnlichen Eigenschaften entdeckt und sichergestellt“, heißt es in der offiziellen Erklärung.
Was kommt als nächstes?
Der gesamte versicherte Betrag wurde in den Hafen von Huatulco überführt und dem Staatsministerium zur Verfügung gestellt. Jetzt ist es an der Zeit herauszufinden, wem die Sendung gehörte und ob dies nur die Spitze des Eisbergs ist.
Dieser Schlag ist kein Einzelfall. Die Verwaltung von Claudia Sheinbaum fügt nun 65,5 Tonnen illegaler Fracht hinzu, die auf See versichert sind. Zahlen, die gut klingen, aber auch das Ausmaß des Problems verdeutlichen: Der Drogenhandel nutzt nach wie vor das Meer als Hauptverkehrsstraße.




