Die venezolanische Schauspielerin möchte ihre Spuren hinterlassen wie die großen Bösewichte in der Geschichte
Scarlet Gruber weiß es: Es gibt Schurken, die zu Legenden werden. Catalina Creel, Soraya Montenegro … Namen, die Gänsehaut verursachen und die Generationen überdauern. Deshalb wollte sie, als sie Kiara Salerno in „Doménica Montero“ spielen musste, nicht im Klischee des Bösewichts aus „Badland“ bleiben. Ich wollte mehr.
„Ich habe gemischte Gefühle, denn es ist ein Charakter, der etwas ganz Besonderes für mich war und von dem ich traurig Abschied nehmen muss, aber es erfüllt mich auch mit Dankbarkeit, ihn spielen zu dürfen“, gestand er.
Kiara machte Doménica (Angelique Boyer) das Leben unmöglich, weil sie das Gefühl hatte, dass ihr die Zuneigung ihrer Familie gestohlen wurde. Aber Scarlet verurteilt sie nicht: Sie versteht sie.
„Für mich war es sehr wichtig, Kiara zu vermenschlichen und keinen Bösewicht zu erschaffen, der klischeehaft bleibt, böse aus dem ‚Ödland‘ ist, der aber Nuancen und Licht in der Dunkelheit hat, die ihn umgibt. Ich glaube, Kiara hat in ihrer Kindheit sehr gelitten, dass sie sich nie erkannt gefühlt hat.“
Und das Beste: Die Figur hatte einen komischen Touch. Sein Gesichtsausdruck, sein stilvoller Unfug … alles zusammen hat dazu beigetragen, das Publikum in den Bann zu ziehen.
„Es ist ein Projekt, bei dem ich Spaß hatte, bei dem ich mich selbst herausgefordert habe und das auf die Liste meiner Favoriten gehört. Doménica Montero hat mir viele Dinge gegeben, ich denke, das Wichtigste war, den Spaß an meiner Karriere wiederzugewinnen.“
Scarlet kann nicht aufhören, ihren Co-Stars zu danken. Angelique Boyer, Marcus Ornelas und insbesondere Brandon Peniche, der Genaro Peña spielte.
„Für mich ist er ein supertalentierter und sehr großzügiger Begleiter. Genaro ist mein Lieblingscharakter im gesamten Roman, seit ich ihn gelesen habe, sagte ich, was für ein toller Charakter … Brandon hat ihm eine Magie und ein Charisma verliehen, die ihm angeboren sind.“
Das Plus? Die Produktion entschied sich, die Vorgängerversionen („La Dueña“ und „Soy tu dueña“) nicht zu kopieren. Sie aktualisierten das Drehbuch, vertieften sich in Nebengeschichten und das Publikum applaudierte ihm. Scarlet geht glücklich, mit vollem Herzen und der Gewissheit, dass Kiara bereits ihren Platz unter den großen Bösewichten hat.




