Die Entschuldigung, die nicht eintrifft
Sasha Sokol brach das Schweigen ein Jahr, nachdem der Oberste Gerichtshof der Nation (SCJN) ein endgültiges Urteil gegen den Produzenten Luis de Llano erlassen hatte. Das Urteil zwingt ihn, sich öffentlich für den verursachten moralischen Schaden zu entschuldigen. Bisher wurde es nicht erfüllt.
„Gestern ist es ein Jahr her, dass der Oberste Gerichtshof Luis de Llano wegen Missbrauchs und moralischer Schädigung verurteilt hat und ihn unter anderem dazu gezwungen hat, sich öffentlich zu entschuldigen. Luis möchte seine Straflosigkeit verlängern, was seine Gewissenslosigkeit zeigt. Er hat alle ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmittel gesucht, um die Einhaltung seines Urteils aufzuschieben. Nur verschieben, denn das Urteil ist unwiderruflich“, schrieb die Sängerin in ihren sozialen Netzwerken.
Die im Juni 2025 erlassene SCJN-Resolution legte fest, dass De Llano sich öffentlich für das begangene Unrecht entschuldigen musste. Der Hersteller hat jedoch auf rechtliche Mechanismen zurückgegriffen, um die Ausführung zu verzögern. Sokols Verteidigung besteht darauf, dass das Urteil endgültig sei und keine weiteren Berufungen zulasse.
Längere Straflosigkeit
Luis de Llano hat seine Absicht zum Ausdruck gebracht, den Rechtsstreit fortzusetzen, was in der Öffentlichkeit für Verärgerung gesorgt hat. Für Sasha Sokol zeigt diese Haltung einen Mangel an Reue und den Versuch, die Straflosigkeit aufrechtzuerhalten. Der Fall wurde von feministischen Gruppen und Opferrechtsverteidigern aufmerksam verfolgt.
Die Sängerin, die eine aktive Karriere in der Musik- und Theaterbranche betreibt, hat ihre Plattform genutzt, um die Langsamkeit der Justiz in Fällen, in denen es um mächtige Persönlichkeiten geht, sichtbar zu machen. Das SCJN-Urteil galt als historischer Präzedenzfall, seine Nichteinhaltung stellt jedoch die Wirksamkeit richterlicher Entscheidungen in Frage.
Die Debatte über Erinnerung, Missbrauch und Schadensbehebung geht weiter. Unterdessen bekräftigt Sasha Sokol, dass sie nicht nachgeben wird, bis das Urteil in allen Teilen vollstreckt ist.




