Der Vorhang fällt, aber die Aufführung ist noch nicht zu Ende
Die offiziellen Zahlen bringen Erleichterung, aber keinen Schlussapplaus. Eduardo Clark vom Nationalpalast gab bekannt, dass sich der Masernausbruch seit sechs Wochen „kontinuierlich bessert“. Die Zahl der täglichen Infektionen liegt mittlerweile unter 70. Ein Rückgang um 66 %, der sich wie ein kollektiver Seufzer anfühlt.
„Masern nehmen weiter ab“, sagte der Unterstaatssekretär für Gesundheit. „Die Strategie zur Bekämpfung des Virus… ist und bleibt die Impfung.“.
Die Hauptwaffe in diesem Kampf war eine beispiellose massive Kampagne. Seit Februar kamen 18,3 Millionen neue Dosen zu den bereits verabreichten hinzu. Eine Armee von mehr als 20.000 Modulen ist im ganzen Land im Einsatz, um das Virus zu stoppen.
Das vorrangige Publikum in diesem letzten Akt
Clark war klar: Die Arbeit ist noch nicht erledigt. Der Schutz muss fortgesetzt werden, insbesondere für die am stärksten gefährdeten Gruppen.
„Wir müssen weiter stärken … wir müssen weiterhin die Menschen individuell und kollektiv schützen“, erklärte er.
Der Fokus liegt auf zwei Segmenten: Minderjährige zwischen sechs Monaten und 12 Jahren und Menschen im Alter von 13 bis 49 Jahren. Sie sind diejenigen, die in diesem letzten Akt der Kampagne das Gewicht des Drehbuchs tragen.
Die Botschaft zwischen den Zeilen ist kraftvoll. Die Arbeit gegen Masern erlebte einen unerwarteten Aufschwung, aber die Reaktion erfolgte schnell und energisch. Jetzt ist es an der Zeit, dafür zu sorgen, dass sich der Vorhang für diesen gefährlichen viralen Akteur nicht noch einmal hebt. Die Funktion läuft bei jedem Einstich weiter.




