Sanktionen für mehr als 777 Millionen Pesos
Das Sekretariat für Korruptionsbekämpfung und gute Regierung verhängte zusammen mit dem Bundesverwaltungsgericht (TFJA) Disziplinarmaßnahmen gegen 27 Beamte. Die Sanktionen umfassen Disqualifikationen von bis zu 10 Jahren und Geldstrafen in Höhe von insgesamt mehr als 777 Millionen Pesos.
Die Beschlüsse gehen auf Untersuchungen in Behörden wie der Federal Electricity Commission (CFE), Food for Wellbeing (AliBien), dem Innenministerium (Segob) und dem mexikanischen Institut für soziale Sicherheit (IMSS) zurück.
Der schwerste Fall ereignete sich in AliBien. Vier ehemalige Beamte erhielten eine jahrzehntelange Disqualifikation und eine gesamtschuldnerische Geldstrafe von 777,8 Millionen Pesos. Sie haben Ressourcen aus dem Programm „Garantierte Preise für Grundnahrungsmittel“ missbräuchlich genutzt und für nicht autorisierte Programme eingesetzt.
In anderen Institutionen – CFE, Segob und IMSS – wurden einjährige Disqualifikationen wegen Unregelmäßigkeiten wie unsachgemäßer Handhabung von Ressourcen und Diebstahl von Vermögenswerten verhängt. Darüber hinaus erläuterte das Antikorruptionssekretariat nicht schwerwiegendes Fehlverhalten bei Pemex, National Guard, SSPC und SICT.
Die Behörden gaben an, dass die Sanktionen im Einklang mit dem Gesetz und dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit stehen. Betroffene können die Beschlüsse anfechten. Die Regierung bekräftigte ihren Aufruf, illegale Handlungen anzuprangern, und bekräftigte ihr Engagement gegen Korruption.




