Ein bittersüßer Meilenstein für den Pharao
Mohamed Salah hat an diesem Mittwoch seinen Namen in die Geschichte geschrieben. Beim Sieg Liverpools (4:1) über Galatasaray, der den Einzug ins Viertelfinale bedeutete, erzielte der Ägypter sein Tor Nummer 50 in der Champions League. Ohne Zweifel ein Moment für das Album.
Aber seien Sie vorsichtig. Die Nacht war eine perfekte Zusammenfassung ihrer Saison: Momente der Brillanz gemischt mit Schatten.
„Er zog von rechts nach innen und schoss mit dem linken Fuß ins lange Eck“, beschrieb man das Tor, das Anfield in die Luft jagte.
Die Leute riefen seinen Namen wie früher. Als er ausgewechselt wurde, erhielt er sogar Ovationen. Kurz zuvor hatte er jedoch auf peinliche Weise einen Elfmeter verschossen. War es ein mutiger „Panenka“-Versuch oder einfach nur ein schreckliches Ende? Der Zweifel bleibt bestehen.
Die große Frage, die niemand beantwortet
Mit diesem Ziel erreicht er in der gesamten Kampagne den 10. Platz. Eine Zahl, die weit von den 34 im letzten Jahr entfernt ist, als sie der Schlüssel zum Premier-Titel waren. Mit 33 Jahren stellt sich unweigerlich die Frage: Wird er der tödliche Salah sein, der er zuvor war?
Das Spiel zeigte seine zwei Gesichter. Er war maßgeblich an der Torausbeute nach der Pause beteiligt, indem er assistierte und für Gefahr sorgte. Aber er traf auch aus kurzer Distanz die Latte und sein Einfluss insgesamt hat nachgelassen.
Die Saison war voller Aufregung: von der Spannung um seinen Vertrag bis zur öffentlichen Auseinandersetzung mit Trainer Arne Slot vor dem Afrika-Cup.
Nun steht ein herzzerreißendes Duell gegen PSG an. Liverpool wird das Beste von Salah brauchen. Mittwoch war ein Blitz, eine Erinnerung an den Riss in ihm. Doch um den Titelverteidiger zu besiegen, bedarf es mehr als nur Blitze.
Der Ball liegt wie immer an seinem Fuß.




