Der mexikanische Fußballverband (FMF) hat die Ernennung von Rafael Márquez zum neuen technischen Direktor der Nationalmannschaft offiziell bekannt gegeben. Die Ankündigung erfolgt nach der Teilnahme Mexikos an der Weltmeisterschaft 2026 und führt das im August 2024 vorgestellte Sportprojekt 2030 fort.
Mikel Arriola, Kommissar des FMF, bestätigte die Bewegung. Nun übernimmt Márquez, der seit 2024 zum Trainerstab von Javier Aguirre gehörte, den Staffelstab. Aguirre verlässt wie geplant die Bank.
Die Herausforderung des „Kaisers“
Márquez beginnt sein Management vor der Weltmeisterschaft 2030. Durch seine Erfahrung als Assistent während des jüngsten Prozesses kennt er die Gruppe. Das FMF setzt sich für die Kontinuität des Projekts ein.
Der ehemalige Verteidiger baute eine bemerkenswerte Karriere bei den Tricolor auf. Er nahm an fünf Weltmeisterschaften teil, immer als Kapitän. Er gewann den Konföderationen-Pokal 1999 sowie den Gold Cup 2003 und 2011.
Auf Vereinsebene spielte er für AS Monaco, Barcelona, New York Red Bulls und Hellas Verona. Mit Barcelona gewann er zwei Champions Leagues, vier spanische Ligen, eine Klub-Weltmeisterschaft, einen europäischen Supercup, eine Copa del Rey und drei Supercups. In Mexiko wurde er mit León zweimaliger Meister der Liga MX und debütierte mit Atlas, bevor er seine Karriere beendete.
Bevor er zum Trainerstab von Aguirre wechselte, trainierte Márquez in der Jugend von Real Alcalá und an der Spitze von Barça Atlètic.
Seine Ernennung markiert den Beginn einer neuen Ära für den mexikanischen Fußball, dessen Ziel die Weltmeisterschaft in vier Jahren ist.




