Sanktion für den englischen Verteidiger bestätigt
Der englische Verteidiger Jarrell Quansah wurde wegen der Roten Karte, die er im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Mexiko erhalten hatte, für zwei Spiele gesperrt. Die FIFA bestätigte die Strafe für schweres Foulspiel.
Quansah wird das Viertelfinale gegen Norwegen in Miami Gardens und auch das Halbfinale verpassen, wenn England weiterkommt. Der Verteidiger wurde in der zweiten Hälfte des englischen 3:2-Sieges nach einem gefährlichen Foul an Jesús Gallardo vom Platz gestellt.
Stürmer Bukayo Saka nannte die Entscheidung „unglaublich frustrierend“. Dennoch fügte er hinzu: „Wir sind nicht hier, um uns zu beschweren, wir müssen uns nur anpassen und eine Mannschaft auswählen, die bereit ist, Norwegen zu schlagen.“
Die Debatte über FIFA-Strafen
Die Verwaltung der Sanktionen für Rote Karten wurde in Frage gestellt, nachdem die Disziplinarkommission die Sanktion gegen den Amerikaner Folarin Balogun aufgehoben hatte, nachdem Präsident Donald Trump vor Gianni Infantino interveniert hatte. Infantino verteidigte die Unabhängigkeit der Organisation und versicherte, dass der Fall korrekt behandelt werde.
Quansahs Strafe verschärft Englands Krise auf der rechten Abwehrseite. Starter Reece James hat seit dem zweiten Spiel des Turniers aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mehr gespielt. Sein Ersatzspieler Tino Livramento wurde vor Beginn der Weltmeisterschaft wegen einer Wadenverletzung nach Hause geschickt.
Thomas Tuchel entschied sich dafür, den Innenverteidiger Trevoh Chalobah als Ersatz zu verpflichten, ohne einen Rechtsverteidiger zu suchen. Quansah, der als Innenverteidiger spielt, hat auf dieser Position die Rolle von James‘ Ersatz übernommen. Tuchel wurde bereits vor dem Turnier befragt, weil er Trent Alexander-Arnold, der als einer der besten Rechtsverteidiger Europas gilt, außen vor gelassen hatte.




