Die Flucht, die Tijuana schockierte
In einer Wendung, die den aufregendsten Filmen würdig ist, hat sich César Hernández, ein Mann, dessen Leben von Fäden der Gewalt und Straflosigkeit durchwoben zu sein scheint, zum zweiten Mal der Gerechtigkeit entzogen. Zunächst auf amerikanischem Boden, wo er während einer wegen Mordes angeklagten gerichtlichen Überstellung entkam. In einer Episode, die Tijuana in Atem hält, gelang es ihm nun, einer Großoperation zu entgehen, bei der eine Agentin in einem Kugelhagel ums Leben kam.
Eine epische und tragische Verfolgungsjagd
Am Mittwoch, dem 9. April, wurde die Ruhe im Wohnviertel Residencial Barcelona durch den Lärm von Schüssen unterbrochen. Dutzende Agenten versuchten, unterstützt von Drohnen und einem Hubschrauber, diesen Flüchtling in die Enge zu treiben, der 2019 in Los Angeles wegen Mordes zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Doch Hernández verschwand wie ein Geist im Chaos und hinterließ eine Spur aus Frustration und Schmerz.
Zeugen machten herzzerreißende Bilder: Der Mann rannte fast nackt wie die Hölle, verwandelte sich dann unter einer Plane und tauchte in einer phosphoreszierenden Uniform auf, um seine Verfolger zu überlisten. Unterdessen würdigte Gouverneurin Marina del Pilar Abigail Esparza Reyes, die tapfere gefallene Agentin, deren Opfer „nicht ungestraft bleiben wird“.
Wird es den Behörden gelingen, diesen schwer fassbaren Verbrecher zu fassen? Die Stadt hält den Atem an, während die Uhr weiter tickt. Teilen Sie diese Geschichte und bleiben Sie wachsam: Die Justiz hat noch ein offenes Konto.




