Die Rettung, die Santa Cruz Xoxocotlán schockierte
Wie in einer Szene aus einem Öko-Thriller brach Profepa in ein Geschäft im Einkaufszentrum Tecnomoda in Santa Cruz Im Schatten des illegalen Handels kämpften fünfzehn wilde Seelen unter unwürdigen Bedingungen ums Überleben, ihr Schicksal stand auf dem Spiel.
Die Opfer: Schätze der mexikanischen Artenvielfalt
Unter den Geretteten befanden sich drei zitternde Igel, zwei Axolots – Symbole biologischer Widerstandskraft –, ein Affe mit trotzigem Blick und eine Boa, deren Majestät auf ein makabres Schauspiel reduziert worden war. Zu ihnen gesellten sich eine Sulcata-Schildkröte, eine Grillen fressende Schlange und andere Wesen, deren Leben gnadenlos zur Ware gemacht wurde. Keiner von ihnen trug eine gesetzliche Kennzeichnung, noch gab es Dokumente, die ihre Herkunft belegten. Der Verantwortliche des Geländes, gefangen in seinem eigenen Netz von Illegalitäten, konnte die Semarnat-Genehmigungen nicht vorlegen.
Aber das Drama war damit noch nicht zu Ende. Die Axolots und die Boa, Arten, die durch NOM-059 geschützt sind, waren einer noch größeren Gefahr ausgesetzt: ihrem Verschwinden. Diese Norm, die gefährdete Arten schützen soll, wurde von Menschenhändlern verächtlich ignoriert, die das fragile Gleichgewicht der mexikanischen Artenvielfalt aufs Spiel setzten.
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