Das Weiße Haus hat bei Anwälten, Unternehmen und Antragstellern für Verunsicherung gesorgt, nachdem es eine Änderung des Daueraufenthaltsverfahrens in den Vereinigten Staaten angekündigt hatte.
Die Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsbehörde (USCIS) gab die neue Richtlinie bekannt: Wer eine Green Card anstrebt und sich mit vorübergehendem Status in den Vereinigten Staaten aufhält, muss das Land verlassen, um mit dem Verfahren zu beginnen. Bisher war es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, den Prozess innerhalb der USA durchzuführen.
Ausnahmen noch nicht definiert
Im offiziellen Memo werden die Ausnahmen nicht klar beschrieben. Einwanderungsanwälte warnen, dass die mehrdeutige Formulierung zu unterschiedlichen Interpretationen geführt habe. Einige Fachleute weisen darauf hin, dass die Maßnahme jedes Jahr die Prozesse für Hunderttausende Bewerber verzögern oder erschweren könnte.
Die Unsicherheit wächst, da die Regierung nicht klarstellt, für wen die Änderung tatsächlich gilt und unter welchen Umständen Ausnahmen gewährt werden könnten.




