Die Oppositionspartei verlangt strafrechtliche Verantwortung für die Umweltkatastrophe
Die National Action Party (PAN) hat gerade den Finger auf die Wunde gelegt. Diesen Montag reichten sie bei der Generalstaatsanwaltschaft (FGR) eine Strafanzeige wegen der Kohlenwasserstoffkatastrophe ein, die die Küsten von Campeche, Tabasco, Veracruz und Tamaulipas in Rohöl gebadet hat.
Der Vorwurf ist direkt: Er deutet auf mögliche Fahrlässigkeit seitens der Pemex-Beamten hin, die das Ereignis zugelassen, toleriert oder, noch schlimmer, vertuscht haben. Es sei nicht nur ein Unfall, meinen sie. Es könnte ein Verbrechen sein.
Die rechtliche Figur, die zu einer Gefängnisstrafe führen könnte
Priscila Vera Hernández, PAN-Umweltkoordinatorin, machte es deutlich. Bei nachgewiesenem Unterlassen oder Verschweigen können die Strafen bis zu 20 Jahren Gefängnis betragen. Der Grund? Die Figur des maritimen Huachicol aus Öl konnte konfiguriert werden.
„Das Fehlen rechtzeitiger Maßnahmen hat schwere ökologische Schäden verursacht und Tausende von Familien geschädigt, die in der Region auf Fischerei und Tourismus angewiesen sind“, erklärte Vera Hernández.
Der stellvertretende Federico Döring Casar ging in seiner Kritik noch weiter. Er wies auf Mängel bei Aufsicht, Wartung und Betrieb hin. Und er warf einen Pfeil auf die neue Regierung:
„Tausende Kilometer Küstenlinie sind zwar von anderen Problemen abgelenkt, aber dennoch von einer vermeidbaren Ölkatastrophe betroffen“, sagte Döring über die Regierung von Claudia Sheinbaum.
Andere PAN-Gesetzgeber wie Daniel Chimal García und Héctor Saúl Téllez Hernández warnten, dass der Schaden für Meeresökosysteme irreversibel sein könnte. Das verschärft laut Gesetz jedes fahrlässige Verhalten.
Um das Ganze abzurunden, versicherte José Luis Luegue Tamargo, ehemaliger Direktor von Conagua, dass die Untätigkeit der Morena-Regierung diese Katastrophe verursacht habe. Mit dieser Beschwerde strebt die PAN eine gründliche Untersuchung und Sanktionierung der Verantwortlichen an. Die Botschaft ist klar: Sie wollen nicht, dass diese Leckage in einer anderen vergessenen Datei verbleibt.




