Abschied von einem Gesicht, das eine Ära geprägt hat
Die Nachricht traf uns wie ein plötzlicher Schlag. Eric Dane, der Mann, der in den Hallen von Seattle Grace jahrelang ein Synonym für McSteamy war, ist gestorben. Er war 53 Jahre alt. Die Ursache war Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), jene brutale Erkrankung, gegen die er sich zum Pflichtverteidiger gemacht hatte.
Ihre Vertreter bestätigten es mit einer Aussage, die schmerzlich zu lesen ist:
„Er verbrachte seine letzten Tage umgeben von lieben Freunden, seiner hingebungsvollen Frau und seinen beiden wunderschönen Töchtern Billie und Georgia, die den Mittelpunkt seiner Welt bildeten … Während seiner Reise mit ALS wurde Eric zu einem leidenschaftlichen Verfechter von Aufklärung und Forschung.“
Von Kalifornien an die Spitze (und dann zum echten Drama)
Dane wurde 1972 geboren und hatte von Anfang an ein Leben voller Filmdrehbücher. Als Kind verlor er seinen Vater und zog mit einem Traum nach Los Angeles. Er erlebte Klassiker wie „Saved by the Bell“ und „Hechiceras“, aber sein großer Moment kam 2006.
Grey’s Anatomy machte ihn zu einem Weltstar. Sechs Staffeln lang war Dr. Mark Sloan viel mehr als nur ein beeindruckender Physiker; Er war ein Charakter mit vielschichtigen Liebesgeschichten und Tragödien. Die Öffentlichkeit hat es angenommen.
Dann kam die völlige Wende. Im Jahr 2019 schlüpfte er in die Rolle von Cal Jacobs für HBOs Euphoria. Vom Arzthelden zum problematischen Vater in einer Serie, die eine Generation definiert. Er zeigte, dass sein Talent über den Operationssaal des Fernsehens hinausging.
Zu seiner Karriere gehörte auch die Regie von „The Last Ship“ und ein persönlicher Kampf gegen die Depression, die 2017 die Produktion einstellte.
Im April letzten Jahres gab er seine ALS-Diagnose bekannt. Keine zwölf Monate später war er weg.
Auf Wiedersehen nach Hollywood
Die Wirkung war sofort spürbar. Seine Kollegen überfluteten die Netzwerke mit Erinnerungen.
Ashton Kutcher hat geschrieben
Kevin McKidd, sein Kollege bei „Grey’s“, postete ein Foto vom Set: „Ruhe in Frieden, Freund.“
Paul Walter Hauser erinnerte sich mit Rohheit und Zuneigung daran: „Wir haben versucht, über den Schmerz zu lachen… Ich liebe dich, Bruder. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit.“
Sein Vermächtnis endet hier nicht. Seine Memoiren, „Book of Days: A Memoir in Moments“, sollen nächstes Jahr veröffentlicht werden. Ein letzter Blick auf das Leben des Mannes hinter der Figur, die Millionen von uns in unserer Erinnerung tragen.
McSteamy geht. Cal Jacobs geht. Eric Dane geht. Ein Typ, der sich von einem sexy Symbol zu einem mutigen Verteidiger entwickelt hat und der uns daran erinnert hat, dass sich hinter der Leinwand echte Menschen befinden, die echte Schlachten ausfechten.




