Beschwerde wegen Wahlzwang
Morena reichte beim Electoral Institute of Coahuila (IEC) eine formelle Beschwerde wegen einer angeblichen Stimmenkaufoperation im Laufe des Tages zur Erneuerung des Staatskongresses ein. Nach Angaben der Partei wären QR-Codes, die den Bürgern gegen Geld gegeben wurden, zur Begünstigung der PRI genutzt worden.
Guillermo Santiago, Bundesabgeordneter und Vertreter von Morena vor dem Generalrat des INE, wies darauf hin, dass hinter dem Vorhaben eine technologische Struktur steckt. Aus diesem Grund wird die Partei auch zur Cyberpolizei gehen, um Anwendungen, Server und Datenbanken zu untersuchen.
Rechtliche Schritte laufen
Darüber hinaus kündigte Morena an, dass er eine Beschwerde bei der Financial Intelligence Unit (UIF) einreichen werde, um die Ressourcen zu ermitteln, die seinen Vorwürfen zufolge diese Strategie finanziert hätten. Sie werden auch die technische Inspektionseinheit des INE bitten, die mögliche Herkunft des Geldes zu überprüfen.
Die Partei versicherte, dass sie den Fall bis zu den letzten rechtlichen Konsequenzen führen werde und forderte, den Willen der Bürger zu respektieren. Bislang haben die Wahlbehörden keine Entscheidung zu den Vorwürfen getroffen.




