Schulung oder neue Lehre?
Die Marinekommission des Senats gab grünes Licht. Mehr als 250 mexikanische Matrosen und Soldaten werden zur Ausbildung die Grenzen überqueren. Das Ziel: Militärlager in den USA und eine multinationale Übung in Antigua und Barbuda.
Die Anfrage kam vom Schreibtisch von Präsidentin Claudia Sheinbaum. Es wurde einstimmig mit den Stimmen der zwölf anwesenden Senatoren angenommen. Alles sehr schnell, alles sehr koordiniert.
Die Details, auf die es ankommt
Die erste Gruppe besteht aus 60 Elementen der Marine. Sie werden mit Waffen und taktischer Ausrüstung, aber ohne Munition abreisen. Sie werden in zwei Flugzeugen nach Mississippi reisen.
Ihre Mission: „SOF Event 33.“ Ausbildung von Spezialeinheiten auf US-amerikanischem Boden. Vom 1. August bis 26. September 2026. Eine direkte Einladung des Nordkommandos der US-Armee.
Der morenoistische Senator Jesús Lucía Trasviña begründete es mit der üblichen Rede:
„Schulungen ermöglichen es uns, die operativen Fähigkeiten zu stärken, die Interoperabilität zu verbessern und die Standards gemäß den Grundsätzen des Völkerrechts zu erhöhen“
Aber es gibt noch mehr. Ein weiterer Beschluss erlaubt 120 weitere Seeleute. Sie werden von Coatzacoalcos aus mit einem mexikanischen Patrouillenschiff in Richtung Karibik in See stechen.
Sie werden an „TRADEWINDS 2026“ teilnehmen. Eine Übung, an der nicht nur Mexiko und die USA beteiligt sein werden. Es werden 24 Länder beteiligt sein. Die Einladung kommt natürlich vom US Southern Command.
Und als ob das nicht genug wäre, genehmigte die Nationale Verteidigungskommission eine weitere Genehmigung. Es gibt 75 weitere Elemente der Armee für eine weitere ähnliche Ausbildung in den Vereinigten Staaten.
Die offizielle Geschichte im Vergleich zu dem, was nicht gesagt wird
Juanita Guerra Mena, Sekretärin der Kommission, betonte, dass dies über das Militär hinausgeht:
„Es handelt sich um eine strategische Aktion im Rahmen internationaler Zusammenarbeit und nationaler Sicherheit… Es ist notwendig, die organisierte Kriminalität mit leistungsfähigeren Institutionen zu bekämpfen“
Immer das gleiche Drehbuch: Zusammenarbeit, Professionalisierung, Sicherheit. Niemand stellt die Zeit in Frage. Niemand fragt, warum es so viele gleichzeitige Übungen gibt. Niemand erinnert sich daran, dass jeder militärische Ansatz die Souveränität neu definiert.
Die Papiere sind unterschrieben. Flugzeuge und Schiffe haben Abflugdaten. Die Erzählung ist fertig: Es ist nur Training.
Aber wenn der Nachbar im Norden so viele Einladungen ausspricht, muss man sich immer fragen, was er als Gegenleistung erwartet.




