Der Kampf, der nie endet
Mauricio Martínez besiegte zum fünften Mal den Krebs. Es klingt wie ein Drehbuch, aber es ist sein wahres Leben. Um nun ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern, unterzieht er sich seit vier Monaten einer rigorosen Immuntherapie. Und er erzählt alles in den Netzwerken.
Ein Schritt-für-Schritt-Prozess
Diesen Dienstag hat er ein Foto aus dem Krankenhaus hochgeladen. Er beruhigte seine Follower: Es handele sich lediglich um eine Routinekontrolle. Die Geschichte stammt aus dem letzten Oktober, als er bekannt gab, dass sein Blasenkrebs nach siebenjähriger Remission zurückgekehrt sei.
Die gute Nachricht unter den schlechten war, dass die Tumoren von niedrigem Grad waren. Das verschaffte seinen Ärzten einen Vorteil. Aber der emotionale Schlag war stark.
„Als er die Nachricht hörte … durchlebte er Monate der ‚Traurigkeit‘ und ‚Abwesenheit‘, bevor er wieder belastbar wurde“, gestand der Schauspieler.
Er beschloss zu reden, bis die Ärzte bestätigten, dass er erneut gewonnen hatte. Die präventive Immuntherapie begann Ende Oktober.
Das ist die Behandlung
Mindestens ein Jahr lang müssen Sie jeden Monat ins Krankenhaus. Erhalten Sie einen Impfstoff mit BCG (Bacillus Calmette Guerín). Das Verfahren ist… kompliziert.
Dabei wird ein Katheter durch die Harnröhre in die Blase eingeführt, diese entleert und anschließend mit Flüssigkeit gefüllt. Sie müssen es etwa zwei Stunden lang halten. Er definiert es als „unangenehm“ und „invasiv“. Aber notwendig.
Seine Einstellung ist es, die den größten Einfluss hat. Zusammen mit dem Daumen-hoch-Foto fasste er es in einer kraftvollen Botschaft zusammen:
„Heute lächle ich aus einem Krankenhausbett… Das ist nicht nur ein Foto: Es ist meine vierte Immuntherapie und meine Art, dem Leben zu sagen, dass ich immer noch hier bin… Es war nicht einfach. Es gab Schmerz und Angst, ja… aber auch Glaube, Liebe und einen Willen, der mich daran erinnert, dass Aufgeben keine Option ist.“
Und er schloss mit einem einrahmenden Satz: „Denn Überleben sieht nicht immer heroisch aus. Manchmal sieht es so aus: Bleiben, kämpfen, glauben, leben. Ich bin immer noch hier. Und solange es einen Herzschlag gibt, gibt es Hoffnung.“
Da ist es. Ohne Opferrolle. Mit den Füßen auf dem Boden und einem festen Herzen. Eine Live-Lektion darüber, was es wirklich bedeutet, stark zu sein.




