„Papi Juancho“ willigt ein (und gerät dann außer Kontrolle)
Denn nichts sagt so sehr „Ich bin ein ernsthafter Profi“ wie das Verlassen eines ausverkauften Konzerts und der Gang direkt in einen Club bis 3 Uhr morgens. Genau, Freunde, Maluma – derselbe, der darauf besteht, dass wir ihn „Baby“ nennen – hat seine künstlerische Pflicht zwei sehr lange Stunden auf der Bühne erfüllt (was für ein Opfer) und, wie jeder vorbildliche Arbeiter, beschlossen, dass das Einzige, was er tun konnte, darin bestand, auf eine Party zu gehen! Natürlich mit Mütze und dunkler Brille, denn Bescheidenheit ist sein zweiter Vorname.
Von der Monterrey Arena nach Havanna: eine epische Reise (1 Stunde)
Nachdem der Kolumbianer 10.000 Menschen aufgeregt (und wahrscheinlich taub) zurückgelassen hatte, ließ er sich Zeit – um genau zu sein fast 60 Minuten –, um aus dem Gelände zu fliehen. Der Grund? Er war wahrscheinlich damit beschäftigt, Geldscheine zu zählen oder zu entscheiden, welches weiße Hemd am besten zu seiner Mütze passte. Schließlich brachte ihn ein Konvoi, der eines Präsidenten würdig war (drei Transporter und ein Auto, denn Demut fällt durch ihre Abwesenheit auf), in die Bar in Havanna, wo er pünktlich um 00:34 Uhr eintraf. Effizienz? Nein, das ist Showbusiness, Lieblinge.
Sobald Maluma drinnen war, bestieg er seinen Thron im VIP-Bereich (als erwarteten sie, dass er sich unter Sterbliche mischt), umgeben von Sicherheitskräften, aber zugänglich genug für die Fans, um Fotos zu machen. Wie großzügig! Zwischen den Drinks erzählte der Sänger sogar Neuigkeiten über sein nächstes Lied: „Es könnte ‚Vicio‘ oder ‚Un Polvito Más‘ heißen.“. Wow, was für eine Spannung… obwohl wir davon ausgehen, dass der Titel das am wenigsten umstrittene Element des Songs sein wird.
Toasts, Luftküsse und Verfolgungsjagden: das perfekte Danach
Drei Stunden später (weil Kunst Ausdauer erfordert) beschloss die Gruppe, dass es Zeit war zu gehen. Aber nicht ohne einen Kuss in die Luft zu werfen und Monterrey mit der gleichen Energie zu danken wie jemand, der in einer WhatsApp-Gruppe „DANKE“ in Großbuchstaben schreibt. Natürlich gab es beim Abschied auch etwas Dramatisches: Einer der Lieferwagen im Konvoi wurde geparkt, um den Reportern den Weg zu versperren. Denn nichts sagt so viel „Danke, dass Sie gekommen sind“ wie eine Geste aus einem Spionagefilm.
Am Ende überlebte das lässige, aber kalkulierte Outfit (weißes T-Shirt, Brille, Mütze) die Nacht, ebenso wie sein „Ich weiß, dass ich unwiderstehlich bin“-Lächeln. Und so bewies Maluma zwischen Trinksprüchen, Fotos und geheimnisvollen Liedern einmal mehr, dass das Leben eines Stars hart ist … aber jemand muss es leben.
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