Keine Vereinbarungen am zweiten Tag des CNTE-Streiks
Der zweite Tag des vom Nationalen Koordinator der Bildungsarbeiter (CNTE) ausgerufenen unbefristeten Streiks endete ohne nennenswerte Fortschritte bei der Bundesregierung. Wenige Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft steigt die Spannung in Mexiko-Stadt.
Die Lehrer veranstalten einen Sitzstreik im historischen Zentrum. Sie fordern die Aufhebung des ISSSTE-Gesetzes, die Abschaffung der Bildungsreform und eine 100-prozentige Gehaltserhöhung. Die Organisation meldet die Teilnahme von etwa 12.000 Lehrern.
Protestaktionen
Während der Mobilisierungen blockierten Mitglieder der CNTE Straßen wie den Paseo de la Reforma und zerstörten Gebäude in der Stadt, die auf die Weltmeisterschaft anspielten. Dies führte zu vorübergehenden Schließungen kultureller Räume und zu Änderungen bei den Aktivitäten im Zusammenhang mit der Sportveranstaltung.
Die Verhandlungen zwischen Lehrern und Bundesbeamten endeten ohne konkrete Vereinbarungen. Beide Parteien einigten sich darauf, den Dialog fortzusetzen. Die CNTE wirft der Regierung vor, ihren Forderungen nicht nachzukommen, während die Behörden ihre Bereitschaft zum Dialog bekräftigen und Gehaltsverbesserungen und Änderungen in den Beförderungssystemen für Lehrer hervorheben.
Druck vor der Weltmeisterschaft
Die Nähe zur Weltmeisterschaft, die am 11. Juni beginnt, erhöht den Druck. Die Regierung möchte verhindern, dass Proteste die Ankunft internationaler Besucher beeinträchtigen. Lehrer erwägen, die Blockaden aufrechtzuerhalten, wenn sie keine konkrete Antwort auf ihre Forderungen erhalten.




