Die United States Television Academy gab die Nominierungen für die 78. Ausgabe der Emmy Awards bekannt, die am 14. September im Peacock Theatre in Los Angeles verliehen werden. Die Liste hebt eine starke lateinamerikanische Präsenz hervor, angeführt vom guatemaltekisch-amerikanischen Schauspieler Oscar Isaac, dem Kolumbianer Carlos Manuel Vesga und dem puertoricanischen Bad Bunny.
Latinos, die im Emmy-Rennen glänzen
Oscar Isaac bewirbt sich für seine Arbeit in der zweiten Staffel von „Beef“ (Netflix) um den Preis als Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder Anthologieserie. Die Produktion ist außerdem für die Kategorie Beste Miniserie nominiert. Der in Guatemala geborene Isaac fügt diese Anerkennung seiner Filmografie hinzu, zu der „Ex Machina“, „Dune“, „Moon Knight“ und die Star-Wars-Fortsetzungstrilogie gehören.
Carlos Manuel Vesga überraschte mit einer Nominierung als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie für „Pluribus“, die neue Science-Fiction-Serie auf Apple TV+. Die Handlung spielt in einer Welt, in der sich fast die gesamte Menschheit in einen außerirdischen Schwarmgeist integriert hat. Vesga spielt Manousos Oviedo, eine Figur, die ihm nach einer gefestigten Karriere in Kolumbien mit Projekten wie „Amor Sincere“ und „La Prepago“ internationale Türen öffnete.
Auch Bad Bunny hat Geschichte geschrieben. Die Super-Bowl-Halbzeitshow, in der sie die Hauptrolle spielte, erhielt neun Nominierungen, die meisten für eine Show dieser Art in der Emmy-Geschichte, und übertraf damit den Rekord von Lady Gaga aus dem Jahr 2017. In der Kategorie „Varieté-Specials“ wurde ihre Leistung somit gewürdigt.
Colman Domingo, belizischer und guatemaltekischer Abstammung, fügt seinen Namen der Liste hinzu. Für „The Four Seasons“, eine Netflix-Serie von Tina Fey, ist er als bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie nominiert. Diese Anerkennung erfolgt nach seinen jüngsten Oscar-Nominierungen und bestätigt seinen großen beruflichen Moment.




