Die Saison geht weiter, aber mit einem großen Fragezeichen
Die Meldungen über eine mögliche Absage des Großen Preises von Bahrain und Saudi-Arabien nehmen immer mehr zu. Der Grund ist klar: die Kontinuität der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.
Die Formel 1 denkt ernsthaft darüber nach, die für nächsten Monat geplanten Rennen zu verschieben oder ganz abzusagen. Das Wochenende in Bahrain ist für den 10. bis 12. April geplant, eine Woche später soll es auf saudischem Boden stattfinden.
Was die Königsklasse wirklich beunruhigt
Es sind nicht nur Aussagen. Was den Kalender wirklich auf den Kopf stellt, sind die jüngsten Angriffe mit iranischen Drohnen und Raketen im Persischen Golf.
Der kleine Staat Bahrain war Ziel mehrerer Angriffe, die Gebäude, eine Raffinerie und sogar einen großen US-Militärstützpunkt trafen. Saudi-Arabien hat ebenfalls Vorfälle gemeldet, von denen einige wichtige Infrastrukturen seiner Ölindustrie betrafen.
Für diesen Freitag wurde bereits eine erste Bewegung angekündigt. Der erste Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft, der in Katar stattfinden sollte, wurde offiziell verschoben.
„Aufgrund der aktuellen geopolitischen Instabilität im Nahen Osten (…) wird der 1.812-km-Test in Katar (vom 26. bis 28. März) offiziell verschoben“, erklärte der Internationale Automobilverband (FIA).
Dieselbe FIA, die auch die Formel 1 regiert. Die Botschaft ist klar: Sicherheit geht vor. Die Show kann warten.




