Der Termin ist im Glorieta
Die feministischen Kollektive haben bereits alles vorbereitet. Die 8M-Koordination rief offiziell zur Mobilisierung für den Internationalen Frauentag auf. Der Treffpunkt wird natürlich die Glorieta de las Mujeres que Luchan sein. Von dort aus werden sie mittags in Richtung Zócalo aufbrechen.
Im Herzen der Stadt werden sie eine gemeinsame Erklärung verlesen. Eine klare Botschaft, die stärker nachhallen soll als offizielle Reden.
Was sie wirklich suchen
In einer virtuellen Konferenz – der neuen Normalität beim Organisieren – ließen sie ihre Karten auf dem Tisch liegen. Es ist nicht nur ein Marsch, es ist ein kollektiver Schrei gegen anhaltende Gewalt, der nicht nachgibt.
„Wir wollen die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Dissidenten im Land sichtbar machen“
Ihre Forderungen sind ein Katalog dessen, was das System weiterhin nicht gewährleistet. Sie fordern die Beseitigung aller Formen von Gewalt: struktureller, institutioneller, wirtschaftlicher, sexueller und digitaler Gewalt. Nichts wird ausgelassen.
Sie fordern außerdem uneingeschränkten Zugang zu sexuellen und reproduktiven Rechten. Eine Erinnerung daran, dass die Autonomie über den eigenen Körper immer noch ein ausstehender Kampf ist.
Das Gedächtnis ist lang und die Versprechen sind kurz. Am 8. März werden sie herauskommen, um daran zu erinnern, dass die Konten noch offen sind.




