Die Sarmasophobie eines Kardashianers
Es stellt sich heraus, dass Khloé Kardashian und Juan Gabriel etwas gemeinsam haben: den „Terror des Liebens“. In ihrem Podcast Khloé In Wonder Land sprach die jüngste der Schwestern über das Leben mit Sarmasophobie, dieser intensiven Angst vor Beziehungen und romantischer Intimität.
„Der Gedanke, wieder mit jemandem auszugehen, ist für mich so erschreckend“,
gestand er während eines Gesprächs mit Kim. Es kam der Moment, in dem ihre Schwester zugab, dass sie aus Zeitmangel ebenfalls nicht auf Dating-Tour ist. Aber Khloé ging noch weiter.
Sie war brutal ehrlich: Sie hatte seit ihrer Trennung von Tristan Thompson drei Jahre lang keine intime Beziehung mehr. Drei. Jahre.
Gewissen und Angst
„Ich fühle mich sicher, wo ich bin … aber ich habe auch Angst, hier gefangen zu sein.“
er gab zu. Und dann ließ er die Bombe platzen: „Ich kann nicht ewig so leben. Ich habe solche Angst davor. Vielleicht muss ich zur Therapie gehen.“
Da ist der Schlüssel. Er weiß, dass dieser emotionale Zufluchtsort zum Gefängnis werden kann. Er ist sich dessen bewusst, und das ist bereits ein großer erster Schritt.
Der Kontext tut weh: eine öffentliche und schmerzhafte Liebesgeschichte. Wiederholte Täuschungen durch Thompson, den Vater ihrer Kinder. Eine frühere Ehe mit Lamar Odom endete mit sehr ernsten persönlichen Problemen für den ehemaligen Spieler.
Kein Wunder, dass die Liebe jetzt wie ein Minenfeld erscheint.
Von Daily Mail zitierte Spezialisten bringen es gut auf den Punkt: Nach so vielen Verrat kann sich die Vermeidung der Liebe wie die einzige Form des Selbstschutzes anfühlen. Sie sind sich einig, dass der Ausweg darin besteht, Schritt für Schritt voranzukommen.
„Angst zu haben, nach so vielen Wunden wieder zu lieben, ist normal“,
erklärte ein Psychologe.
Das Faszinierende hier ist nicht der Klatsch, sondern die Beobachtung, wie eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens etwas so Menschliches wie Angst und die Notwendigkeit professioneller Hilfe normalisiert. In einer Welt, in der perfekte Beziehungen verkauft werden, ist sein Geständnis eine Atempause von der Realität.




