„Meine Familie war tot“: eine Kindergeschichte nach einem Anschlag im Westjordanland
„Als sie aufhörten zu schießen, öffnete ich die Autotür und schrie, dass uns jemand helfen könne, denn meine Familie war tot.“ Die gebrochene Stimme ist die von Jaled Bani Odeh, 11 Jahre alt. Er ist einer von nur zwei Überlebenden.
Die Schießerei ereignete sich in der Nähe von Tammun. Die Familie kam vom Einkaufen für das Ende des Ramadan in Nablus zurück. Im Auto saßen seine Eltern und zwei jüngere Brüder. Sie alle starben durch mehrere Einschläge.
Was ist wirklich auf dieser Straße passiert?
Nach Aussage der Kinder und eines örtlichen Zeugen näherte sich das Fahrzeug einer Straße in Tammun. Er traf auf israelische Spezialeinheiten, die eine Operation durchführten.
Was dann kommt, ist das Schlimmste: Ohne Vorwarnung eröffnete das Militär das Feuer auf das Auto. Und das geschah bei langsamer Fahrt.
Im offiziellen Bild ist meist von „Konfrontationen“ oder „Reaktion auf eine Bedrohung“ die Rede. Aber diese Geschichte, erzählt von der zitternden Stimme eines Kindes, zeichnet ein ganz anderes Bild. Es ist die harte Realität hinter Militärberichten.
Jetzt gibt es zwei Brüder, Khaled und Mustafa, acht Jahre alt. Sie überlebten einen Albtraum, der ihnen alle anderen nahm. Ihre Geschichte ist eine brutale Erinnerung an die menschlichen Kosten, die in den Schlagzeilen untergehen.




