Beschränkung von Narkokorridos bei Musikveranstaltungen
Die Regierung von Jalisco hat unter dem Mandat von Gouverneur Pablo Lemus Maßnahmen ergriffen, um den Auftritt von narcocorridos bei den Konzerten des Sängers Alfredo Olivas zu verbieten. Diese Entscheidung wird sich direkt auf ihre Präsentationen auswirken, die für den 4. April in Zapopan und den 1. Mai in Tepatitlán geplant sind.
Messdetails
Die Einschränkung wird durch einen Erlass der State Entertainment Agency umgesetzt, der die Verbreitung von Inhalten verbietet, die kriminelle Aktivitäten in staatlich verwalteten Veranstaltungsorten verherrlichen. Lemus betonte, dass es nicht darum gehe, ein Musikgenre zu zensieren, sondern darum, ethische Grenzen zu setzen: „Meinungsfreiheit hat Grenzen, wenn Gewalt normalisiert wird.“
Darüber hinaus wurden die Kommunen gebeten, mit Künstlern und Produzenten Verpflichtungserklärungen zu unterzeichnen, um den Inhalt der Shows zu regeln. Der Gouverneur kündigte an, dass er nächste Woche vor dem Kongress von Jalisco eine formelle Initiative vorlegen werde, in Zusammenarbeit mit dem Abgeordneten Julio César Hurtado von der PAN, der einen ähnlichen Vorschlag vertreten hatte.
Sozialer Kontext und Projektion
Lemus brachte die Maßnahme mit der Krise des Verschwindens in Mexiko in Verbindung und argumentierte, dass die Lobpreisung krimineller Gruppen durch Musik den Bemühungen um Gerechtigkeit und Erinnerung widerspreche. Allerdings betrifft das Verbot nicht sofort alle Veranstaltungen; Beispielsweise läuft das für Juli in Guadalajara geplante Konzert von Los Dos Carnales und El Fantasma noch, obwohl es noch geprüft wird.
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