Eine Mannschaft, die bereits ihr erstes Spiel gewonnen hat
Das Irak-Team befindet sich auf mexikanischem Boden. Sie kamen, um die interkontinentalen Playoffs zu spielen, die über ein Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 entscheiden. Und ihr erster Sieg war nicht auf dem Feld.
Es war gegen Bürokratie und Verfahren. Das Außenministerium (SRE) musste alles in Bewegung setzen, um ihre Visa zu erleichtern.
„Trotz der Komplexität der Visumserteilung ist das irakische Team in unserem Land angekommen“, bestätigte Gabriela Cuevas, mexikanische Vertreterin für die Weltmeisterschaft 2026.
Dieser Satz sagt alles. Inmitten eines komplizierten internationalen Kontexts hat der Fußball einen Weg geebnet. Die irakischen Spieler und Trainer sind bereits in Monterrey und bereiten sich auf das Kommende vor.
Das Ziel ist 90 Minuten entfernt
Jetzt kommt der schwierige Teil. Am kommenden 31. März trifft der Irak im BBVA-Stadion auf den Sieger des Duells zwischen Bolivien und Suriname. Ein einziges Spiel. Nur eine Chance.
Sie sind 90 Minuten (oder mehr) einen WM-Traum wert. Die Uhr hat für sie bereits begonnen zu ticken, aber zumindest sind sie hier, konzentriert und kampfbereit.
Der Fußball zeigt einmal mehr, dass er manchmal schneller und effektiver sein kann als traditionelle Diplomatie.




