Der Plan Washingtons und Teherans, die Gespräche über das iranische Atomprogramm wieder aufzunehmen und den Öltransit in der Straße von Hormus wieder aufzunehmen, wurde auf Eis gelegt. Iranische Beamte nahmen nicht an dem geplanten Treffen in der Schweiz teil.
Was verlangt der Iran, um den Dialog wieder aufzunehmen?
Regionalen Quellen zufolge machte Iran die Rückkehr an den Verhandlungstisch davon abhängig, dass Israel seine Angriffe gegen die Hisbollah im Libanon einstellte. Alles geschieht, während beide Parteien eine vorläufige Vereinbarung analysierten, deren Verhandlungen zwei Monate dauern würden.
US-Vizepräsident JD Vance sollte technische Gespräche in der Schweiz leiten, doch das Weiße Haus verschob seine Reise. Washington machte logistische Komplikationen geltend, andere Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die iranische Position die Entscheidung beeinflusst habe.
Spannungen im Libanon und die Auswirkungen auf das Abkommen
Die Gewalt eskalierte im Südlibanon, wo Todesfälle durch israelische Luftangriffe und Verluste unter israelischem Militärpersonal gemeldet wurden. Weder Israel noch die Hisbollah sind Teil des US-Iran-Pakts, aber ihre Aktionen wirken sich direkt darauf aus.
Das Interimsabkommen sieht Beschränkungen des iranischen Atomprogramms und eine internationale Aufsicht über angereichertes Material vor. Es gibt immer noch Unterschiede hinsichtlich ihres Umfangs. Während US-Sektoren den Pakt in Frage stellen, glaubt Iran, aus einer stärkeren Position in den Dialog einzusteigen.
Die Situation spiegelt die regionale Komplexität wider: Die Handlungen eines Akteurs beeinflussen die Verhandlungen eines anderen. Die Zukunft des iranischen Atomdialogs bleibt ungewiss.




