Gehaltsumleitung vor einem Bundesgericht
Die Disziplinarkommission des Judicial Disciplinary Court (TDJ) disqualifizierte einen verwaltungstechnischen Koordinator eines Bundesgerichts für drei Jahre. Der Grund: Er hat die Gehaltsabrechnung eines Kollegen im Bundesstrafjustizzentrum von Michoacán umgeleitet.
Die Kollegiumsbehörde gab bekannt, dass sie nach einer im April 2025 begonnenen Untersuchung festgestellt hatte, dass der Beamte die Interbank-Nummer CLABE des Opfers geändert hatte. Es nutzte seine Unterstützungsbefugnisse in Computersystemen, um die Änderung über das Electronic Service Request System vorzunehmen.
Anschließend triangulierte er die Gelder auf Konten Dritter, die sie überwiesen, bis er sie kontrollierte. Das Scheitern wurde als schwerwiegender Vertrauensbruch der Öffentlichkeit beschrieben.
In einer ordentlichen Sitzung am 19. Mai legte die Kommission die Sanktion fest. Die betroffene Person ist drei Jahre lang nicht in der Lage, ein öffentliches Amt auszuüben.
Richter Rufino H. León Tovar, Präsident der Disziplinarkommission, betonte, dass jeder bestraft werde, der seine Funktionen missbraucht oder öffentliche Ämter verrät. „Disziplin ist nicht verhandelbar“, erklärte er und versprach, mit aller institutionellen Gewalt gegen dieses Verhalten vorzugehen.
Der Fall zeigt Mängel in den internen Kontrollen des Lohn- und Gehaltsabrechnungssystems der Justiz auf. Die Kommission wendete technische Protokolle an, um den illegalen Vorgang zu verfolgen.
Das Deaktivieren ist eine klare Botschaft: Der Missbrauch von Computerprivilegien hat Konsequenzen. Die Justiz ist bestrebt, ihre Integrität vor internen Korruptionshandlungen zu bewahren.




