Das INE rückt ins Rampenlicht
Das Nationale Wahlinstitut (INE) hat den „Hochrangigen Kurs für indigene Frauen, die eine Kandidatur anstreben oder an Martha Sánchez Néstor Normative Systems“ teilnehmen, Ausgabe Mexiko 2026, gestartet. Es handelt sich nicht um irgendeinen Workshop: Ziel ist es, die politische Teilhabe und Führung indigener Frauen aus Mexiko und anderen Ländern Amerikas zu stärken.
Mehr als 600 Frauen, ein einziges Ziel
Das Programm bringt mehr als 600 Teilnehmer zusammen. Davon nehmen 80 persönlich aus 30 Einheiten des Landes teil, 410 virtuell und 97 kommen aus Ländern wie Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, den Vereinigten Staaten, Guatemala, Honduras, Panama, Paraguay und Peru. Darüber hinaus nehmen 21 Beobachter lokaler Wahlorganisationen teil.
Die Schulung findet vom 13. bis 15. Mai statt. Sie wird vom INE in Koordination mit der Interamerikanischen Frauenkommission der OAS (CIM/OAS) mit Unterstützung des französischen Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten und der französischen Botschaft in Mexiko organisiert.
Werkzeuge gegen politische Gewalt
Das INE betonte, dass der Kurs darauf abzielt, Instrumente bereitzustellen, damit indigene Frauen ihre politischen Rechte sowohl in Wahlprozessen als auch in internen Regulierungssystemen uneingeschränkt ausüben können. Darüber hinaus werden die Fähigkeiten zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer politischer Gewalt gestärkt, die politische Kommunikation verbessert und die digitale Sicherheit gestärkt.
Bei der Einweihung in Mexiko-Stadt betonte der Präsidentenberater des INE, Guadalupe Taddei Zavala, zusammen mit Vertretern des Nationalen Instituts für indigene Völker und der CIM/OAS, wie wichtig es sei, die politische Beteiligung indigener Frauen an Entscheidungsprozessen zu fördern.
„Es ist nicht nur ein Kurs, es ist ein Akt der Gerechtigkeit. Jede indigene Frau, die heute ausgebildet wird, stellt ein Hindernis weniger für echte Demokratie dar“, sagte eine der Teilnehmerinnen.




