In den ersten 20 Tagen der derzeitigen Gemeindeverwaltung hat das Städtische Fraueninstitut (IMM) die territoriale und institutionelle Arbeit zur Prävention, Bekämpfung und Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt intensiviert, berichtete seine Direktorin, María Fernanda Medina Mariscal.
Der Beamte erklärte, dass auf Anweisung des Bürgermeisters die Feldarbeit durch Workshops in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt priorisiert wurde, ohne dabei die interne Stärkung des Instituts oder die interinstitutionelle Koordination mit anderen Abteilungen des Stadtrats zu vernachlässigen.
„Wir bündeln die Bemühungen der Direktionen, geschlechtsspezifische Gewalt, insbesondere gegen Frauen, Mädchen und Jugendliche, zu bekämpfen, zu beseitigen und zu verhindern“, bemerkte er.
Medina Mariscal betonte, dass im Rahmen dieser Aktionen am 25. eines jeden Monats Aktivitäten im Rahmen einer internationalen Initiative durchgeführt werden, die von lokalen Regierungen angenommen wird, mit dem Ziel, geschlechtsspezifische Gewalt sichtbar zu machen und Präventionsstrategien sowohl bei Bürgern als auch bei Beamten zu stärken.
Community-Diagnose mit Frauennetzwerken
Der Direktor des IMM berichtete, dass derzeit mit Unterstützung der 52 bestehenden Frauennetzwerke in der Gemeinde eine Situationsdiagnose in Stadtteilen von Xalapa entwickelt werde. Bei diesen Führungen stellen sich die Mitarbeiter des Instituts den Gemeinden vor, informieren über ihre Arbeit und führen eine Umfrage unter Gender-Perspektive durch.
Sie erklärte, dass das Instrument aus zwei Phasen besteht: Die erste sammelt allgemeine Informationen durch eine anonyme Volkszählung ohne personenbezogene Daten, um die Realität zu kennen, mit der Frauen konfrontiert sind. Der zweite Teil identifiziert Probleme struktureller und institutioneller Natur.
„Wir wollen wissen, wie Frauen sind und was sie brauchen. Wenn es um Themen geht, die nicht direkt in die Zuständigkeit des Instituts fallen, stimmen wir uns mit anderen Abteilungen ab, um gesellschaftliche Probleme anzugehen und zu lösen“, erklärte sie.
Vier strategische Aufmerksamkeitsachsen
Medina Mariscal wies darauf hin, dass die Diagnose die Entwicklung spezieller Maßnahmen für jeden Bevölkerungssektor ermöglichen werde. Die Arbeit des Instituts wird in vier strategische Achsen gegliedert: Gesundheit; Bildung und Kultur; wirtschaftliche Stärkung und Autonomie der Frauen; und ein Leben ohne Gewalt.
Die erkannten Probleme werden systematisiert und an jede Achse weitergeleitet, was eine gezielte und koordinierte Aufmerksamkeit mit anderen Bereichen des Stadtrats ermöglicht.
Sie betonte, dass der Ansatz des IMM auf Prävention basiert, ohne Diskriminierung, ohne erneute Viktimisierung und ohne Gerichtsverfahren, wobei eine würdige und gutgläubige Fürsorge für Frauen, die um Unterstützung bitten, Vorrang hat.
Ergebnisse in den ersten 100 Tagen
Abschließend berichtete er, dass die Situationsdiagnose innerhalb der ersten 100 Tage der Gemeindeverwaltung abgeschlossen werden muss, was die Einführung neuer Strategien ermöglichen wird, einschließlich Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung bei Mädchen und Jugendlichen, einer der vorrangigen Achsen des Instituts.
„Die Arbeit des Instituts läuft sehr gut, wir haben soziale, zivilgesellschaftliche und institutionelle Unterstützung. Die Linien des Bürgermeisters sind klar: Dienen Sie Mädchen, Frauen und Jugendlichen. Bald werden wir innovative Strategien mit einem anderen Ansatz als bisher vorstellen“, schloss er.




