Das Ziel, das alles verändert
Erling Haaland hielt die Hoffnung am Leben. In der 93. Minute bescherte sein Schuss aus elf Metern ins lange Eck Manchester City einen monumentalen 2:1-Sieg an der Anfield Road.
„Ich war vorher wirklich nervös. Alle meine Gedanken drehten sich darum, den Ball ins Netz zu werfen“, gestand Haaland gegenüber Sky Sports. „Unglaubliches Gefühl.“
Das Spiel war reine Elektrizität. Dominik Szoboszlai hatte Liverpool mit einem tollen Freistoßtor in Führung gebracht. Bernardo Silva glich zwar aus, aber es sah so aus, als würde das nicht ausreichen, um Citys Fluch in diesem Stadion zu brechen.
Bis der Elfmeter kam. Alisson schlug Matheus Nunes nieder und Haaland vergab nicht. Der Abstand zum Spitzenreiter Arsenal verringert sich auf sechs Punkte, und das bei einem Spiel weniger.
Eine dringend benötigte Ruhepause
Unterdessen atmete auf der anderen Seite Englands ein anderes Team erleichtert auf. Crystal Palace beendete eine Serie von 12 Spielen ohne Sieg.
Ismaila Sarr war die Heldin mit einem Solotor gegen Brighton. Ein Sieg, der sie von den Abstiegsplätzen entfernt und ihre Moral in die Höhe treibt.
„Es war eine unglaubliche Atmosphäre und was für ein Start meiner Karriere bei Palace“, sagte Neuzugang Jorgen Strand Larsen. „Es war wirklich wichtig zu gewinnen.“
Manchmal kann ein einziges Tor eine Saison verändern. Für City geht es darum, die Flamme des Titels am Brennen zu halten. Für den Palast atmet es einfach wieder. Die Premier League enttäuscht nicht.




