Ein unvergesslicher Tag
Chris Gotterup hat gerade eine dieser Runden gewonnen, die einen an die Wunder des Golfsports glauben lassen. Saubere 63 Schläge, acht unter Par, ohne ein einziges Bogey. Damit steht er als Spitzenreiter der Phoenix Open mit einem Vorsprung von zwei Schlägen da.
Und das an einem Tag, an dem der Favorit Scottie Scheffler seinen Rhythmus nicht gefunden hat. Diese Mischung aus Selbstbeherrschung und Kontrast zum Rest des Fachs macht diese Geschichte episch.
„Es war einer dieser Tage, an denen alles floss. Vom Drive bis zum Putt hatte ich das Gefühl, ich könnte jede Flagge angreifen“, kommentierte Gotterup, nachdem er seine Karte unterschrieben hatte.
Mehr als Zahlen, eine Absichtserklärung
Während andere mit dem Kurs zu kämpfen hatten, malte er ein Meisterwerk. Jeder Schlag schien auf den Millimeter genau berechnet. Das ist kein Glück; Es sind Stunden stiller Arbeit, die im richtigen Moment ans Licht kommen.
Die Phoenix Open versprechen einen Kampf. Aber heute ist der Name, den jeder wiederholt, der eines jungen Mannes, der gezeigt hat, dass man mit Kopf und Herz auch neben den ganz Großen glänzen kann. Das Turnier hat gerade erst begonnen, aber Gotterup hat bereits die erste Warnung ausgesprochen.




