Der (vorübergehende?) Abschied eines Kommissars mit mehr Schatten als Lichtern
Oh, Überraschung! Francisco Garduño, der Mann, der das Nationale Migrationsinstitut (INM) in eine Reality-Show voller Fehler und Tragödien verwandelte, wurde endlich seines Amtes enthoben. Nach fast sechs Jahren an der Spitze (oder Demontage?) hat der umstrittene Beamte seinen Stuhl an Sergio Salomón, den ehemaligen Gouverneur von Puebla, abgegeben. Wird dies ein Richtungswechsel oder einfach ein neues Kapitel im selben Melodram sein?
Garduño, 2019 von Präsident Andrés Manuel López Obrador ernannt (ja, derselbe, der „Umarmungen statt Kugeln“ versprach), schaffte es sogar, den Übergang mit Claudia Sheinbaum zu überstehen. Das Argument? Dass seine Erfahrung angesichts der Einwanderungspolitik von Donald Trump „notwendig“ war. Denn natürlich zeugt nichts mehr von „Kompetenz“ als ein Mann, dem kriminelle Fahrlässigkeit vorgeworfen wird.
Ein heißes Vermächtnis … im wahrsten Sinne des Wortes
Der inzwischen ehemalige Kommissar geht nicht mit leeren Händen: Wegen des Brandes in einer Einwanderungsstation in Ciudad Juárez im Jahr 2023, bei dem 40 Menschen starben, wird ein Strafverfahren geführt. Der Vorwurf? Nichteinhaltung von Protokollen, mangelnde Aufsicht und grundsätzliche Behandlung der Einrichtung, als wäre sie ein Amazon-Lagerhaus und nicht ein Raum für Menschen. Aber keine Sorge, das mexikanische Justizsystem (diese mythologische Einheit) hat ihm eine bedingte Suspendierung gewährt. Seine Bedingungen: sich öffentlich entschuldigen und einen Menschenrechtskurs absolvieren. Denn offensichtlich löschen ein „Es tut mir leid“ und ein Diplom 40 Todesfälle aus.
Das Beste daran ist, dass seine öffentliche Entschuldigung für den 2. Mai geplant ist, wenn er bequem aus der Regierung ausgeschieden sein wird. Es gibt nichts Schöneres, als sich zu entschuldigen, wenn Sie sich nicht mehr mit unangenehmen Fragen auseinandersetzen müssen. Strategie oder einfacher Zufall? Die Welt wird es nie erfahren … oder wird es erfahren, aber niemand kümmert sich genug darum.
Unterdessen ist das INM weiterhin ein Beispiel dafür, wie man Migration nicht bewältigen kann. Werden sie aus ihren Fehlern lernen? Ich bezweifle es. Aber hey, zumindest haben wir einen neuen Protagonisten: Sergio Salomón. Wird er der Held sein, den wir brauchen, oder nur der nächste Bösewicht? Die Zeit und die Schlagzeilen werden es zeigen.
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