Proteste von Mexikanern, die in einer Flottille nach Gaza festgehalten wurden
Angehörige mexikanischer Staatsbürger, die mit humanitärer Hilfe nach Gaza reisten, verlangen Auskunft über deren Aufenthaltsort. Die Schiffe der sogenannten Global Sumud Flotilla wurden von israelischen Behörden in internationalen Gewässern abgefangen.
Angehörige prangern die unregelmäßige Inhaftierung und die angebliche Inhaftierung von Zivilisten an. Sie fordern die Freilassung von Paulina del Castillo, Violeta Núñez und Sol González sowie Unterstützung bei der Suche nach anderen Landsleuten.
„Alle Besatzungsmitglieder sind sicher und gesund. Die israelischen Behörden haben gehandelt, um ihre Sicherheit während des Einsatzes zu gewährleisten“, erklärte die israelische Botschaft in Mexiko. Die diplomatische Vertretung behauptete, dass die Operation kontrolliert worden sei und dass Israel eine Seeblockade gegen Gaza aufrechterhalte, mit dem Argument, das Eindringen von Flottillen zu verhindern, die mit Organisationen in Verbindung stehen, die es als Terroristen betrachtet.
In Mexiko riefen Angehörige zu einem Protest vor der israelischen Botschaft in Mexiko-Stadt auf. Auch in Pachuca wird eine Mobilisierung organisiert, um Informationen, Schutz und die sichere Rückkehr der Beteiligten zu fordern.
Die Global Sumud Flotilla versuchte, inmitten des bewaffneten Konflikts humanitäre Hilfe im Gazastreifen zu leisten. Der Fall hat bei Menschenrechtsorganisationen Aufmerksamkeit erregt.




