Manolo Arjona, eines der Gründungsmitglieder von Locomía, starb plötzlich im Alter von 58 Jahren in seinem Haus in Viladecans, Barcelona. Die Nachricht wurde von Luis Font, dem Bruder des Gründers der Gruppe, Xavier Font, bestätigt.
„Heute ist er nur in den Himmel aufgestiegen, aber seine Erinnerung lebt in uns. Dein Licht wird weiterhin in jeder Erinnerung, in jedem Lächeln, in jedem Schritt, den wir hinterlassen, leuchten“, schrieb Font auf Instagram.
Arjona war Teil der Gründungsformation von Locomía, einer Band, die Mitte der 80er Jahre auf Ibiza gegründet wurde. Zusammen mit Luis Font und Gard Passchier baute er eine einzigartige Identität auf, die Dance-Pop, Choreografie, große Fans und extravagante Kostüme vereinte.
Arjona wurde in eine große Familie aus Viladecans hineingeboren und fand damals auf Ibiza einen Raum der Freiheit, der sein Leben veränderte. Er wirkte am Album „Taiyo“ (1989) mit, aus dem Hits wie „Locomía“ und „Rumba, Samba, Mambo“ hervorgingen, Lieder, die Spanien und Lateinamerika eroberten.
Nach der Trennung im Jahr 1992 verteidigte Arjona das Erbe der Gruppe. Er kehrte für das Album „Corazón“ (2001) zurück und wirkte bei den Comebacks 2007 und 2011 mit. 2015 verließ er die Band aus persönlichen Gründen.
Sein Tod fügt einer Reihe von Verlusten hinzu, die die Geschichte von Locomía geprägt haben. Zuvor starben auch die ehemaligen Mitglieder Santos Blanco, Frank Romero und Francesc Picas, ein Zufall, den Anhänger als Teil des Schicksals der Gruppe bezeichneten.




