Eine Mauer namens Spanien
Spanien hat mit dem 3:0-Sieg gegen Österreich im Achtelfinale der Weltmeisterschaft bestätigt, dass es ein ernstzunehmender Titelkandidat ist. Mikel Oyarzabal erzielte einen Doppelpack und Pedro Porro fügte einen weiteren Treffer hinzu. La Roja griff nicht nur kraftvoll an, sondern blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne Gegentor.
Das Team von Luis de la Fuente hat bei Weltmeisterschaften 519 Minuten ohne Gegentor auf dem Konto, ein Rekord, der die Marke von Walter Zenga (Italien 1990) übertrifft. Österreich hatte nicht einmal einen Torschuss; Unai Simón hatte keine Interventionen.
„Tolles Spiel, fast perfekt, aber wir müssen uns weiter verbessern“, erklärte De la Fuente. „Zufriedenheit bringt dich um.“
Oyarzabal erzielte in der 36. Minute nach Pass von Marc Cucurella den ersten Treffer. In der zweiten Halbzeit erzielte Porro per Kopf sein erstes Länderspieltor. Oyarzabal selbst verurteilte die 89 mit Unterstützung von Cucurella.
Lamine Yamal, Barcelonas Nachwuchstalent, erzielte vier Torschüsse und erntete Applaus. Zu den Zuschauern gehörten die Schauspieler Penélope Cruz und Javier Bardem. Österreich, das seit 1954 kein K.-o.-Spiel mehr gewonnen hatte, kämpfte, gab aber keinen Anlass zur Sorge.
„Ich denke, sie haben uns ihre beste Leistung gezeigt“, sagte der österreichische Trainer Ralf Rangnick. „Wenn du die Weltmeisterschaft gewinnen willst, musst du Spanien schlagen.“
De la Fuente bestand darauf, sich weiter zu verbessern: „Wir müssen den hohen Druck anpassen und effektiver sein.“ Oyarzabal stimmte zu: „Ich helfe gern, hoffe aber, dass wir hier viel Zeit haben.“
Spanien erwartet einen Rivalen zwischen Portugal und Kroatien; wird am Montag in Dallas spielen. Er hat seit März 2023 35 Pflichtspiele ohne Niederlage absolviert, darunter einen Europa- und Nations-League-Titel.




