Der Stromerzeugungsplan bis 2030
Die Energieministerin Luz Elena González Escobar stellte die Fortschritte des Stromerzeugungsplans vor. Das Ziel: bis 2030 32.000 Megawatt (MW) neue Kapazität hinzuzufügen. Davon werden 70 % – etwa 22.000 MW – aus erneuerbaren Quellen stammen.
Der Beamte erklärte, dass sich die Gesamtinvestition auf 739 Milliarden Peso beläuft. Die CFE wird sich an 79 % der neuen Kapazität beteiligen, entweder mit eigenen Mitteln oder gemischten Systemen. In allen Fällen bleibt das Eigentum an den Vermögenswerten in den Händen des Staates.
Unter den geplanten Technologien stechen Solar-Photovoltaik (12.300 MW) und Wind (6.800 MW) hervor. Geothermie, Solarthermie und Wasserkraft gehören ebenfalls dazu. Um die Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten, wird die CFE fünf GuD-Kraftwerke bauen und damit eine feste Kapazität von 9.900 MW hinzufügen.
González Escobar erklärte, das Ziel bestehe darin, die Energiesouveränität durch einen geordneten Übergang zu stärken. Derzeit machen erneuerbare Energien etwa 23 % der Stromerzeugung aus; Bis 2030 wird ein Anteil von 38 % erwartet. Dies bedeutet ein Wachstum von 140 % bei der Photovoltaik, 90 % bei der Geothermie, 70 % bei der Windkraft und 18 % bei der Wasserkraft.
Der Plan wird die Abhängigkeit von Erdgas verringern und den Ausstoß von 69 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent vermeiden. 50 öffentliche und private Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 7.859 MW sind bereits vergeben. Neue Genehmigungsverfahren werden in den kommenden Monaten abgeschlossen.
Der Minister erinnerte daran, dass frühere Energiereformen die öffentliche Beteiligung von 99 % im Jahr 2000 auf 43 % im Jahr 2023 reduziert haben. Die in der vorangegangenen sechsjährigen Amtszeit begonnene Stärkung des CFE und der Kauf von Anlagen von Iberdrola kehrten diesen Trend um. Bis 2030 wird der öffentliche Sektor 61 % zur nationalen Stromerzeugung beitragen.
Präsidentin Claudia Sheinbaum unterstützte den Plan. In seiner Vormittagskonferenz betonte er, dass saubere Energien für die Veränderung des Energiegefüges unerlässlich seien: „Sonne, Wind, Geothermie sind verfügbare Energien, die Souveränität garantieren. Wir stoßen keine Treibhausgase oder gesundheitsschädlichen Schadstoffe aus.“
Sheinbaum betonte, dass das Ziel darin besteht, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu stoppen und die Kostensenkung erneuerbarer Energien weltweit zu nutzen.




