Ein Spiel mit hohen Einsätzen, bei dem Milliarden auf dem Spiel stehen
Alfonso Ramírez Cuéllar, Bundesvertreter für Morena, hat gerade einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der nach großem Hype klingt: die Ausbeutung unkonventioneller Kohlenwasserstoffvorkommen in Mexiko. Aber es ist nicht irgendein Vorschlag. Es enthält eine klare Warnung: Entweder geschieht es nach eisernen Regeln, oder es ist besser, es nicht zu tun.
Der Schritt ist mutig. Einerseits wird anerkannt, dass das geltende Gesetz bereits gemischte Investitionen (öffentlich-privat) zulässt. Andererseits warnt er davor, dass das Land ohne einen gepanzerten Rahmen mehr verlieren als gewinnen könnte. Seine Rede ist ein prekäres Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Chance und sozialem Risiko.
„Mexiko kann nicht auf seine Souveränität über Ressourcen verzichten oder den Schutz der Umwelt vernachlässigen“, sagte der Gesetzgeber.
Der Jackpot: 53 Milliarden jährlich… mit Bedingungen
Hier ist der Köder, der mehr als einen zum Speicheln bringt. Laut von Ramírez Cuéllar zitierten technischen Studien könnte eine verantwortungsvolle Ausbeutung jährlich 53 Milliarden Pesos in die Staatskasse einbringen. Eine Zahl, die keine Kleinigkeit ist.
Aber dieser Scheck kommt mit Kleingedrucktem. Sehr klein. Der Abgeordnete betont, dass dies nur möglich sei, wenn strenge technische, institutionelle und steuerliche Voraussetzungen erfüllt seien. Es spricht von Betriebssicherheit und Umweltschutz als nicht verhandelbaren Säulen.
Ihr Vorschlag umfasst ein Gesamtpaket: einen neuen Regulierungsrahmen, strenge betriebliche Anforderungen und strenge Protokolle für die Wasser- und Abfallwirtschaft. Nichts würde dem Zufall überlassen werden.
Der interessanteste Teil kommt später. Ramírez Cuéllar will nicht nur die Ausbeutung kontrollieren, sondern auch ihre Früchte. Es wird vorgeschlagen, Prüfungssysteme und lokale Überwachungsausschüsse einzurichten, in denen die Gemeinden selbst die Aktivitäten überwachen. Es gibt das Mikrofon an diejenigen weiter, die Tag für Tag leben.
„Verträge müssen Klauseln für lokalen Inhalt und Technologietransfer enthalten, damit Gemeinschaften wirklich bevorzugt werden“, sagte er.
Aber es geht noch weiter. Sie schlägt einen Sonderfonds vor, der einen Teil der Einnahmen in die lokale Infrastruktur, Ausbildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den betroffenen Regionen umleitet. Er will nicht, dass das Geld in der Zentralbürokratie verdunstet.
Am Ende ist die Botschaft des Moreno-Abgeordneten klar: Mexiko hat eine strategische Chance vor sich. Es kann die Exploration von Kohlenwasserstoffen zu einem Motor nachhaltiger Entwicklung machen … oder es kann die Fehler der Vergangenheit wiederholen, als Gemeinden von den Vorteilen ausgeschlossen blieben.
Der Ball liegt nun beim Kongress. Wir werden sehen, ob es diesem technischen und detaillierten Vorschlag gelingt, Gesetz zu werden, oder ob es eine weitere gut gemeinte Rede bleibt, aber ohne wirkliche Konsequenzen für die Menschen.




