NOAA-Prognose
Das El-Niño-Phänomen steuert auf eine Intensität zu, die historisch sein könnte. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der Vereinigten Staaten berichtete, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Herbst 2023 die Kategorie „sehr stark“ erreichen wird, bei 81 % liegt. Wenn dies zutrifft, würde sie zu einer der stärksten seit 1950 gemessenen Werte werden.
Laut Experten ging El Niño schnell von einer schwachen in eine moderate Phase über und verstärkte sich weiter, ohne Anzeichen einer Verlangsamung. Die Temperaturen im äquatorialen Pazifik liegen für diese Jahreszeit auf Rekordniveau. Dieser Anstieg ist sowohl auf das Naturphänomen als auch auf die durch menschliche Aktivitäten verursachte globale Erwärmung zurückzuführen.
Die stärksten Auswirkungen werden für Herbst und Winter erwartet. In verschiedenen Regionen der Erde sind Dürren, sintflutartige Regenfälle, Hitzewellen und Wetterveränderungen zu erwarten. In den Vereinigten Staaten geht die Prognose von einem feuchteren Winter im Süden und wärmeren Temperaturen im Norden aus. Andererseits könnte es im Atlantik zu einer unterdurchschnittlichen Hurrikansaison kommen.




