Eine historische Erholung der Beschäftigung mit vorübergehenden Nuancen
Der beispiellose Anstieg von mehr als einer Million Stellen im Zusammenhang mit Zustellern und Fahrern digitaler Plattformen wurde von Experten in den Aufzeichnungen des mexikanischen Instituts für soziale Sicherheit (IMSS) als statistische Fata Morgana eingestuft. Dieses Phänomen, das sich als atypischer Höhepunkt im Juli manifestierte, stellt nach dem Konsens der Branchenanalysten einen natürlichen Abwärtstrend und eine anschließende Stabilisierung dar.
Dieser enorme Anstieg war das direkte Ergebnis der Pilotimplementierung, die darauf abzielte, Mitarbeiter im Bereich der digitalen Anwendung offiziell in das Sozialversicherungssystem zu integrieren. Das IMSS meldete die Schaffung von 1,3 Millionen Stellen, eine Zahl, die es in seinen Mitgliederzahlen als historisch bezeichnete.
Die Perspektive der Bank von Mexiko auf den Arbeitsmarkt
Die tatsächliche und nachhaltige Zahl der Menschen, die es schaffen, im System zu bleiben und die einem Mindestlohn entsprechende Einkommensgrenze zu erreichen, kann jedoch genauer bestimmt werden, sobald das Institut seinen Bericht für August herausgibt. Für ihre Beschäftigungsprognosen für Ende 2025 hat die Bank von Mexiko (Banxico) dieses Szenario in ihre Modelle einbezogen. Die Institution gab an, dass unter Berücksichtigung des außergewöhnlichen Wachstums im Juli die Erwartung einer Nettoschaffung formeller Arbeitsplätze zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Stellen liegen würde.
Die Perspektive ändert sich radikal, wenn eine disaggregierte Analyse durchgeführt wird. Unter Ausklammerung der 1,3 Millionen Stellen, die über digitale Plattformen geschaffen wurden, sinkt die Prognose für die Schaffung von Arbeitsplätzen für das Jahr auf nur noch 40.000 bis 200.000 Stellen. Die Zentralbank gab an, dass dieses Szenario das erwartete Verhalten der nationalen Wirtschaftstätigkeit und die strukturelle Schwäche, die die Schaffung formeller Beschäftigung in den letzten Zeiträumen gezeigt hat, besser widerspiegelt.
Was die Erwartungen für 2026 betrifft, so liegt die Wachstumsprognose dieses Schlüsselindikators in einer Spanne zwischen 260.000 und 460.000 Arbeitsplätzen. Diese Schätzung basiert auf der Annahme, dass die Wirkung der Pilotmaßnahme ein einzigartiges und nicht wiederkehrendes Ereignis war und sich daher in der unmittelbaren Zukunft nicht wiederholen wird.
„Die Prognosen für 2026 sind sowohl in dem Szenario, das die mit der Eingliederung von Arbeitnehmern auf digitalen Plattformen verbundenen Stellen einschließt, als auch in dem Szenario, das diese ausschließt, identisch. Dies liegt daran, dass davon ausgegangen wird, dass dieser Test einen einmaligen Effekt auf die Höhe der im IMSS registrierten Stellen hat“, betonte Banxico in seinem neuesten Bericht.
Diese Analyse verdeutlicht den entscheidenden Unterschied zwischen einem administrativen Meilenstein und einer echten und nachhaltigen Stärkung des Arbeitsmarktes. Die Masseneingliederung stellt einen bedeutenden Fortschritt im Hinblick auf die finanzielle Eingliederung und den sozialen Schutz eines traditionell informellen Sektors dar; Seine Auswirkungen auf makroökonomische Statistiken müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden, da zwischen einem einzelnen Regularisierungsereignis und einem organischen Trend zur Schaffung von Arbeitsplätzen unterschieden werden muss.
Die Entwicklung dieser Zahlen in den kommenden Monaten wird von entscheidender Bedeutung sein, um die Bindungsfähigkeit des Systems zu bewerten und festzustellen, ob Arbeitnehmer ein ausreichendes Einkommen erzielen können, um ihre Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten und so die anfängliche Illusion in eine stabile Beschäftigungsrealität umzuwandeln.
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