Die Meisterleistung der Michoacan-Avocado
Während die Teams ihre Strategien für den Super Bowl LX verfeinern, hat Michoacán bereits seine eigenen Strategien umgesetzt: Mehr als 120.000 Tonnen der grünen Früchte reisen für das Großereignis am 8. Februar in die Vereinigten Staaten. Gouverneur Alfredo Ramírez Bedolla gab diese Zahl bekannt, die nicht nur eine Zahl ist, sondern das Ergebnis einer stillen Transformation.
„Bis 2026 werden 90 Prozent der Avocados, die auf den US-Markt geliefert werden, über die Proforest Avocado-Zertifizierung verfügen“, betonte der Präsident.
Ein Umweltziel
Das Interessante: Diese Zertifizierung bedeutet, dass es aus entwaldungsfreien Obstplantagen stammt. Das ist kein Zufall. Dahinter steckt ein System namens Forest Guardian – eine Satellitenüberwachung, die mithilfe von Technologie und künstlicher Intelligenz 6 Millionen Hektar überwacht.
In zwei Jahren haben sie 58.000 Obstplantagen registriert und mehr als 240.000 Obstschnitte überprüft. Es ist, als hätte man einen technologischen Schiedsrichter, der dafür sorgt, dass jede Avocado eine saubere Geschichte hat.
Die jährliche Produktion übersteigt 1,3 Millionen Tonnen auf mehr als 182.000 Hektar, verteilt auf Gemeinden wie Uruapan, Tancítaro und Ario. Diese Branche ist die Lebensgrundlage Tausender Familien – und mittlerweile auch ihre internationale Visitenkarte.
Michoacán ist nicht nur führend bei Avocado. Auch bei der Produktion von Zitrone, Guave, Erdbeere und Brombeere nimmt es den ersten Platz ein. Aber die Avocado hat etwas Besonderes: Sie wurde zu einem unverzichtbaren Protagonisten der meistgesehenen Sportunterhaltung in den Vereinigten Staaten.
Wenn Sie während des Super Bowl diese Schüsseln voller Guacamole sehen, denken Sie daran: Jeder Löffel voll bringt eine Geschichte über technologische Innovation und Umweltengagement aus dem Herzen Mexikos mit sich.




