Bildungsvertreter des Nationalen Rates für Bildungsentwicklung (Conafe) führten an diesem Montag friedliche Proteste in Orizaba und Xalapa durch, um Zahlungen anzuprangern, die sie für ungerecht halten, den Mangel an sozialer Sicherheit und die fehlende Anerkennung als Arbeitskraft, obwohl sie Funktionen ausüben, die einem formellen Job gleichkommen.
In Orizaba übernahmen die Dissidenten als Druckmittel Büros der Organisation. Sie wiesen darauf hin, dass der Auslöser der Mobilisierung die Zahlung von lediglich 900 Pesos als Weihnachtsgeld war, ein Betrag, den sie im Vergleich zu anderen Bundesprogrammen als ungleich bezeichneten.
Aleida Itzel de Jesús Colvaller, verantwortlich für die Mikroregion 10, erklärte, dass Bildungskräfte mit hohen Arbeitsanforderungen ohne entsprechende Rechte konfrontiert seien.
„Die Zahlungen sind nicht gleich, wir haben keine Sozialversicherung und wir müssen praktisch das Gleiche tun wie in einem formellen Job“, sagte er.
Pädagogische Persönlichkeiten, sogenannte LEC, sind junge Menschen, die dazu ausgebildet werden, in ländlichen und marginalisierten Gemeinschaften, in denen es keine regulären Schulen gibt, Unterricht zu geben und Bildungsprozesse zu begleiten, mit dem Ziel, den Zugang zu Erst- und Grundbildung zu gewährleisten.
Protest in Xalapa
Auch in der Landeshauptstadt demonstrierten Gemeindepädagogen, forderten die Auszahlung des seit Dezember versprochenen Weihnachtsgeldes und prangerten überlange Arbeitszeiten an.
Die Demonstranten wiesen darauf hin, dass die Nichteinhaltung des Bonus – gleichbedeutend mit einem Bonus – auf eine Kürzung des Bundeshaushalts zurückzuführen sei, wodurch die auf nationaler Ebene zugesagte Wirtschaftsförderung wirkungslos blieb.
Ángel Daniel Cuevas Flores, einer der teilnehmenden Pädagogen, wies darauf hin, dass das Fehlen dieser Zahlung zu Verunsicherung beim Personal geführt habe.
„Uns wurde ein Weihnachtsgeld versprochen, das einem Weihnachtsgeld gleichkäme, und der entsprechende Betrag kam nicht an“, erklärte er.
Cuevas Flores fügte hinzu, dass ihre Arbeit zwar als freiwilliger sozialer Dienst eingestuft wird, sie in der Praxis jedoch bis zu 13 oder 14 Stunden am Tag arbeiten, auch am Wochenende.
„Wir können Sozialdienst nicht als etwas bezeichnen, das 13 oder 14 Stunden lang geleistet wird; „Es wäre unmöglich“, schloss er.




