Das Frauensekretariat erkannte die Koordinierung zwischen den Staatsanwaltschaften von Mexiko-Stadt und Morelos nach der Festnahme von Víctor Rodríguez Padilla, dem ehemaligen Direktor von Petróleos Mexicanos (Pemex), an. Der Haftbefehl wurde aus einer Untersuchung mutmaßlicher familiärer Gewalttaten gegen seine Frau María Felicia Jiménez abgeleitet.
Eine Botschaft gegen Straflosigkeit
In einer offiziellen Erklärung wies die Bundesbehörde darauf hin, dass die Festnahme des ehemaligen Beamten einen erheblichen Fortschritt beim Zugang des Opfers zur Justiz darstellt. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass es ein starkes Signal aussendet, dass es keine Straflosigkeit für Gewalt gegen Frauen gibt, unabhängig von der Position oder der öffentlichen Bedeutung des Täters.
Seit der Fall öffentlich wurde, hat das Sekretariat Jiménez institutionelle Unterstützung, Rechtsberatung und zeitnahe Folgemaßnahmen geleistet. Die Priorität, so heißt es in der Erklärung, sei die Wahrung ihrer körperlichen und emotionalen Sicherheit sowie der Schutz ihrer Grundrechte gewesen.
Vertrauen in den Gerichtsprozess
Die Institution brachte ihre Zuversicht zum Ausdruck, dass der Strafprozess unter strikter Einhaltung des Gesetzes und unter einer strengen Geschlechterperspektive fortgesetzt wird. Ziel ist es, eine umfassende Gerechtigkeit zu gewährleisten, die entsprechende Sanktionen, Schadensersatz und Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer erneuten Viktimisierung umfasst. Damit bekräftigt das Sekretariat sein Engagement für den Schutz der Frauen im Land.




