Inhaftierung und erste Freilassung
Elemente des Sekretariats für Bürgersicherheit (SSC) verhafteten Hugo N letzten Freitag, Stunden nach dem gewaltsamen Tod von Cielo Beanjy, einem Kieferorthopädie-Studenten an der UAM Xochimilco. Der Vorfall ereignete sich in einem Gebäude im Viertel Gabriel Ramos Millán, im Büro des Bürgermeisters von Iztacalco. Die auf Feminizide spezialisierte Staatsanwaltschaft ordnete jedoch am Sonntag seine Freilassung an, da es nicht genügend offensichtliche Elemente vorsah.
Reaktionen und neue Erfassung
Die Entscheidung sorgte in sozialen Netzwerken für Kritik, wo Gruppen und Nutzer Gerechtigkeit für das 26-jährige Mädchen forderten. Ermittler der Polizei nahmen die Suche wieder auf, nachdem ein Richter einen Haftbefehl wegen Femizids erlassen hatte. Am Dienstagabend erschien Hugo N. in den Räumlichkeiten der Generalstaatsanwaltschaft in Mexiko-Stadt und stellte sich. Er wurde in das Männerpräventionsgefängnis Oriente eingeliefert, wo ein Richter über seine rechtliche Situation entscheiden wird.
Untersuchungsdetails
Den Ermittlungen zufolge war Cielo mit seiner Ex-Partnerin in dem Haus, in dem sich die Ereignisse ereigneten. Die junge Frau starb an den Folgen verschiedener Angriffe. Der Angeklagte rief später die Mutter des Opfers an, um ihr mitzuteilen, dass sie sich gestritten hatten und dass Cielo bewusstlos sei. Gemäß dem Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt Hugo N. bis zu einer Verurteilung durch die Justizbehörde als unschuldig.




