Kolumbien gegen Kongo: ein Schlüsselspiel
Das kolumbianische Team strebt an diesem Dienstag seinen zweiten WM-Sieg in Folge an. Das Team von Néstor Lorenzo trifft in Guadalajara auf den Kongo mit dem Ziel, sich das Ticket für die Runde der letzten 32 zu sichern.
„Wir werden jedes Spiel so spielen, als wäre es ein Finale“, sagte Trainer Néstor Lorenzo.
Kolumbien führt die Gruppe K mit drei Punkten an, nachdem es Usbekistan mit 3:1 besiegt hat. Ein Sieg gegen die Kongolesen würde ihnen die nötige Sicherheit und Seelenfrieden geben, um sich dem anspruchsvollsten Duell gegen Portugal zu stellen.
Der Rivale und der Trikolore-Stil
In Bezug auf den Rivalen warnte Lorenzo, dass Kongo „zwei wichtige Stürmer hat“ und dass es von entscheidender Bedeutung sei, den Stil der Mannschaft beizubehalten.
„Wir müssen unseren Stil beibehalten“, bekräftigte er.
Der Trainer hob die Vielseitigkeit seiner Spieler hervor, insbesondere von Luis Díaz, den er als „vollkommenen Stürmer“ bezeichnete.
„Es spielt keine Rolle, wo man anfängt, es kommt nur darauf an, dass man sich wohl fühlt. Das gibt uns als Team Vielseitigkeit und die Möglichkeit, verschiedene Sektoren zu erreichen“, sagte er.
Kontrollierte Nerven
Lorenzo räumte ein, dass die Emotionen des Debüts einen Einfluss gehabt haben könnten, aber er glaubt, dass diese bereits vorüber sind.
„Das Eis ist bereits gebrochen, wir haben geweint, was wir weinen mussten, jetzt beginnt die Weltmeisterschaft. Emotionen können uns nicht verraten. Wir müssen mit einem warmen Herzen und einem kalten Kopf spielen“, erklärte er.
Bezüglich der Ausrichtung vermied er es, Hinweise zu geben.
„Änderungen werden immer berücksichtigt“, sagte er und wies darauf hin, dass der Trainerstab Änderungen bis zur letzten Minute bewertet.
Lorenzo ist zuversichtlich, dass Kolumbien trotz des Niveaus der Rivalen „Schritt für Schritt“ bis zur Schlussphase vorankommen wird.
„Hier haben wir die besten Spieler der Welt, aus der Champions League und der Copa Libertadores sowie aus afrikanischen und asiatischen Wettbewerben. Die Show läuft gut“, schloss er.




