Forderungen an die Regierung
Kollektive von Suchern und Müttern von Opfern des Verschwindenlassens versammelten sich in der Glorieta de los Desaparecidos. Sie kombinierten die Platzierung von Suchkarten mit einem Fußballhelm, um auf die Krise von mehr als 133.000 vermissten Menschen in Mexiko aufmerksam zu machen.
Die Demonstranten forderten konkrete Maßnahmen der Bundesregierung. Sie stellten auch die Reaktion der Behörden auf Proteste während der Weltmeisterschaft in Frage.
„Wir möchten, dass die Familien gehört werden und dass die Gesellschaft den Schmerz erkennt, mit dem wir konfrontiert sind“, erklärte Jesús García, Vater von Reyna Karina San Román Aguilar, die 2012 verschwand. García bekräftigte, dass die für die Sicherheit bereitgestellten Ressourcen auch zur Unterstützung der Suchbemühungen verwendet werden sollten.
Jorge Verástegui kritisierte das Vorgehen der Behörden und forderte die Regierung auf, ihrer Verantwortung bei der Suche nach den Vermissten nachzukommen.
Fußball diente als Instrument der Bürgeransprache. Mit dem Aufruf, „ein Ziel für die Vermissten“ hinzuzufügen, wollten die Gruppen das Problembewusstsein stärken.




