Der Gouverneur von Coahuila, Manolo Jiménez Salinas, berichtete, dass Bürger aus mehreren Regionen den Erhalt angeblich apokryphischer Vorladungen der Bundesbehörde angeprangert hätten. Die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) bestätigte, dass die Dokumente nicht authentisch seien.
Untersuchung läuft
Der Präsident beschrieb den Vorfall als „sehr heikel“, da es sich um eine Funktionsübernahme zum Zwecke der Einschüchterung im Wahlkampf handele. „Die Ermittlungen sind bereits sehr weit fortgeschritten, es liegen Foto- und Videoinformationen vor. Die Staatsanwaltschaft wird bald weitere Einzelheiten bekannt geben“, erklärte er.
Jiménez betonte, dass der Fall ein Bundesverbrechen darstellen könne und forderte, dass „die endgültigen Konsequenzen“ gezogen werden. „Es ist nicht akzeptabel, dass jemand die Institutionen nutzt, um die Menschen in Coahuila einzuschüchtern und zu erpressen“, erklärte er.
Sicherheit für den Wahltag
Bezüglich des Abschlusses der Wahlkämpfe und des für den 7. Juni geplanten Wahltages wies der Gouverneur darauf hin, dass Coahuila ein freies Territorium sei und jeder willkommen sei, solange er sich an das Gesetz halte. „Wer kommen will, um die Ordnung zu stören, dem wird das Gesetz mit aller Härte zur Last gelegt“, warnte er.
Er gab bekannt, dass er ein Sicherheitstreffen mit staatlichen und bundesstaatlichen Behörden abgehalten habe, um die Koordinierung zu verfeinern. In verschiedenen Regionen, hauptsächlich in der Hauptstadt, werden Sicherheitstische unter Anwesenheit der Armee, der Nationalgarde, der Marine sowie der Staats- und Bundesstaatsanwaltschaften installiert. „Alles ist harmonisch organisiert. Wir werden von der Theorie zu den Fakten übergehen“, kommentierte er.
Auch die Öffnung von Wahllokalen und die Einhaltung gesetzlicher Öffnungszeiten zur Gewährleistung der Bürgerbeteiligung wurden thematisiert.




