Der Eigentümer der Carolina Panthers, David Tepper, kündigte eine zusätzliche Investition von 500 Millionen US-Dollar in die Renovierung des Bank of America Stadium an. Das Ziel: Charlotte als Austragungsort für Großveranstaltungen wie den Super Bowl, den NFL-Draft oder die Frauen-Weltmeisterschaft 2031 zu positionieren.
Durch die neue Injektion belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf 1,3 Milliarden Dollar. Der Bau wird voraussichtlich im Jahr 2030 abgeschlossen sein. Die Erweiterung fällt mit einer langfristigen Namensrechtsvereinbarung mit der Bank of America zusammen.
Ein Sport- und Unterhaltungskorridor
Geplant ist unter anderem ein Musiklokal mit 4.400 Sitzplätzen, Teil des sogenannten „Charlotte Corridor“. Die Idee ist, das ganze Jahr über ein Wochenendziel zu schaffen.
„Unser Ziel ist es, Erlebnisse zu schaffen, die die Leidenschaft und Energie der Region steigern“, sagte Tepper in einer Erklärung.
Das 30 Jahre alte Stadion ist die Heimat der Panthers und des Charlotte FC der MLS. Außerdem finden hier die ACC-Meisterschaft, Duke’s Mayo Bowl und Konzerte statt.
Super Bowl in Charlotte?
Kristi Coleman, Teampräsidentin, brachte es direkt auf den Punkt: „Wir würden gerne einen Super Bowl bekommen. Projekte wie dieses helfen Ihrem Lebenslauf.“
Aber er räumte ein, dass es nicht automatisch geschieht: „Garantiert das einen Super Bowl? Nein. Hilft es? Ja.“ Auch Faktoren wie die Hotelinfrastruktur zählen.
Private Finanzierung
Zusätzliche Sanierungen werden ohne öffentliche Mittel finanziert. Tepper Sports & Entertainment übernimmt die Kosten für Überschreitung und Wartung. Im Jahr 2024 steuerte die Stadt 650 Millionen bei und TSE fügte 150 Millionen hinzu, mit ursprünglichen Kosten von 800 Millionen.
Die neuen Designs umfassen erweiterte Innen- und Außenbereiche, eine Gemeinschaftsterrasse auf der 500er-Ebene mit Blick auf die Innenstadt und größere, dynamischere Bildschirme.




