Nach einem dramatischen Ende krönte sich Celtic zum fünften Mal in Folge zum Meister der Scottish Premiership. Sie besiegten Hearts mit 3:1 und zwei Toren in der Nachspielzeit.
Daizen Maeda erzielte in der 87. Minute im Celtic Park ein Tor und brachte die Heimmannschaft in Führung. Ein Schuss, der zunächst wegen Abseits nicht anerkannt und später vom VAR bestätigt wurde.
In der achten Minute der Nachspielzeit schickte Callum Osmand den Ball nach einem Konter ins leere Tor. Hearts-Torhüter Alexander Schwolow war auf der Suche nach dem Ausgleich zum Angriff gegangen.
Eine Zeit der Veränderungen
Die Hearts gingen einen Punkt vor Celtic ins Spiel. Ein Unentschieden genügte, um den ersten Titel seit 1960 zu gewinnen und die Hegemonie der beiden schottischen Giganten zu brechen. Lawrence Shankland brachte die Gäste mit einem Kopfball in der ersten Halbzeit in Führung. Arne Engels glich per Elfmeter in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus.
Celtics 56. Titel – ein neuer Rekord in Schottland – übertrifft die Rangers. Die Saison war von zwei Trainerwechseln geprägt: Brendan Rodgers und Wilfried Nancy verließen den Verein. Teamikone Martin O’Neill übernahm zweimal die Leitung des Interims. Mit 74 Jahren gewann er mit Celtic seine vierte Meisterschaft, 22 Jahre nach der vorherigen.




