Überprüfung des USMCA und des politischen Kontexts in den USA
Donald Trumps Äußerungen über einen möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der T-MEC seien eine Reaktion auf das Wahlklima in diesem Land, sagte José Medina Mora, Präsident des Business Coordinating Council (CCE).
Der Führer warnte, dass Mexiko in den kommenden Monaten auf weitere Ankündigungen dieser Art vorbereitet sein müsse. Die Unsicherheit betrifft nicht nur das Land: Sie ist Teil eines globalen Umfelds, das von geopolitischen Spannungen und Änderungen der Handelsregeln geprägt ist.
Medina Mora erklärte, dass es in der Vereinbarung verschiedene Wege gebe: Kontinuität mit jährlichen Überprüfungen oder eine Erneuerung mit größerer Gültigkeit. Für den mexikanischen Privatsektor ist die Aufrechterhaltung des Abkommens oberste Priorität, da die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten Tausende von Unternehmen unterstützen und für die nationale Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind.
Trotz der Zweifel betonte der Präsident der CCE, dass Mexiko dank des Zugangs zum US-Markt weiterhin attraktiv für ausländische Investitionen sei. Er erinnerte daran, dass dieses Land Mexikos wichtigster Handelspartner sei und dass mehrere Sektoren von dieser Verbindung abhängig seien.
Bezüglich der für Mitte Juni geplanten formellen Prüfung teilte er mit, dass Wirtschaftsvertreter die Verhandlungen begleiten werden. Auch Themen aus dem Agrarsektor werden behandelt.
Parallel dazu fördert die mexikanische Regierung das Single Window for Foreign Trade, eine digitale Plattform, die Verfahren vereinfachen und neue Investitionen erleichtern soll.




